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GARSTEN. Der Fischaufstieg beim Kraftwerk Garsten-St. Ulrich konnte nach einjähriger Bauzeit Anfang Juni in Betrieb genommen werden. Die Ennskraft als Betreiberin der Anlage trägt mit diesem Bauwerk zur Verbesserung des ökologischen Zustands der Enns bei.

Foto: Ennskraft
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Im Mai 2019 haben die Bauarbeiten für die Fischwanderhilfe beim KW Garsten-St. Ulrich begonnen. Nach einer Bauzeit von einem guten Jahr können ab sofort Fische und Wasserorganismen ungehindert zwischen Ober- und Unterwasser der Kraftwerksanlage hin und her wechseln. Hintergrund ist eine Verbesserung der Biodiversität im Fluss und ermöglicht den genetischen Austausch der Wasserorganismen, was auch den Zielsetzungen des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans entspricht.

Parkflächen & Spazierweg wieder offen

Mit der Aktivierung der Fischwanderhilfe, die am linken Ennsufer errichtet wurde und für bis zu 1 Meter lange Huchen ausgelegt ist, können auch die Parkflächen beim Freibad Garsten wieder genutzt werden. Auch der Spazierweg entlang des Garstnerbaches ist für die Bevölkerung wieder ungehindert zugänglich.

Blühwiese

Eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit ergab sich während der Bauarbeiten zwischen der Ennskraft und dem Verein „Garsten-for-Future“. Entlang des neuen Fischaufstieges wurde auf einer Fläche von ca. 9.000 m² zertifizierter Wildblumensamen angepflanzt. Diese Blühwiese wird zukünftig als Nahrungsquelle für zahllose Bienen, Hummeln und Schmetterlinge bereitstehen.

Die restliche Bepflanzung rund um das Ökobauwerk wird aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit erst im Herbst vorgenommen. Das Monitoring, das zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit des Fischaufstieges dient, beginnt ebenfalls voraussichtlich mit Herbst.

Die Ennskraft investierte in den Fischaufstieg Garsten rund vier Millionen Euro. 


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