Vereinsempfang: Stadt Gföhl zollt ihren Freiwilligen Dank und Anerkennung
GFÖHL. Die Stadtgemeinde hatte kürzlich zum Vereinsempfang geladen. Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger (ÖVP) dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und informierte über aktuelle Projekte. Johannes Pressl von der NÖ Regional GmbH zeigte die Chancen und Risiken der Digitalisierung für den ländlichen Raum auf.

„Wir können sehr zufrieden sein mit dem, was uns immer wieder gemeinsam gelingt“. Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger den heurigen Vereinsempfang im Gföhler Stadtsaal. Die Gemeinde sei sehr stolz darauf, in vielen Belangen auf das Freiwilligenwesen zurückgreifen zu können. Ihr Dank galt daher den Vereinen für das unermüdliche Engagement.
Aktuelle Projekte der Stadtgemeinde
Weiters nutzte die Ortschefin die Gelegenheit, um über anstehende Projekte der Stadtgemeinde zu informieren. Eine „sehr fordernde“ Baustelle erwarte die Bürger demnächst in der Kremser Straße, wo ein neues Kanal- und Wassersystem errichtet und die Fahrbahn saniert werden. Ein großer Schwerpunkt bleibe die Ortskernbelebung. Etzenberger freut sich hier über die Eröffnung eines neuen Textilgeschäfts. Außerdem arbeite man an neuen Wanderwegen, um noch mehr Gäste nach Gföhl zu locken.
Chance für viele Bereiche
Einen Vortrag zum Thema „Digitalisierung im ländlichen Raum“ hielt Johannes Pressl von der NÖ Regional GmbH. Der Referent, der zugleich Bürgermeister von Ardagger ist, sieht große Chancen in den Bereichen Kommunikation, Nahversorgung und Verwaltung, Mobilität, Bürgerbeteiligung, Soziales, Bildung, Kultur und Tourismus. Als Beispiele nannte Pressl hier unter anderem Live-Übertragungen von Veranstaltungen, Vereins- und Bürger-Apps, Webshops mit regionalen Produkten, Online-Abstimmungen zu politischen Themen oder eine regionale Mitfahr-App.


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