GMÜND. Christa Himmer aus Moorbad Harbach wirbt vor der Fastenzeit für die “Aktion Verzicht“ des Katholischen Familienverbandes. Die Aktion erinnert auch an den ursprünglichen Sinn des Fastens, das „Ersparte“ einem gutem Zweck zukommen zu lassen.
„Der bewusste Verzicht in der Fastenzeit auf Alkohol, Süßigkeiten und Konsumgüter, aber auch auf Gewohnheiten bietet die Möglichkeit, gewohnte Verhaltensmuster aufzubrechen und neue Sichtweisen für sich zu entdecken“, ermuntern NÖ-Familienverbands-Vorsitzender Josef Grubner und Familienverbands-Mitarbeiterin Christa Himmer aus Moorbad-Harbach, an der „Aktion Verzicht“ des Katholischen Familienverbandes teilzunehmen. Der Verzicht in den sechs Wochen zwischen Aschermittwoch und Karsamstag könne eine anregende Erfahrung und Bereicherung für Groß und Klein sein, so Grubner und Himmer. „Dadurch ist es möglich, ein besseres Gespür für sich und für die eigene Lebensweise, aber auch einen verantwortungsvolleren Umgang mit den Ressourcen zu entwickeln.“ Zusätzlich zum Akt des persönlichen Verzichtes wird dazu eingeladen, auch einen Akt der Solidarität zu setzen und das durch den Konsumverzicht „Ersparte“ einem guten Zweck zukommen zu lassen. Das ist auch der ursprüngliche Sinn des Fastens, so die Vertreter der größten parteiunabhängigen Familienorganisation des Landes. Rückbesinnung auf das Wesentliche Jedes Jahr beteiligen sich an der „Aktion Verzicht“ neben zahlreichen Familien auch Kindergärten, Schulen und Jugendzentren. Im Mittelpunkt stehen die zentralen Fragen: Brauchen wir, was wir haben? Haben wir, was wir brauchen? Gleichzeitig ist die Aktion eine Einladung, einen achtsameren Umgang mit seinen Mitmenschen zu pflegen und sich seines Verhaltens stärker bewusst zu werden. Starten und Durchhalten leichter gemacht Damit das Verzichten Lernen ein bisschen leichter fällt, gibt es verschiedene Materialien zur Unterstützung, zum Beispiel ein Impulsplakat für die ganze Familie, das auch für Kindergartengruppen und Volksschulklassen gut geeignet ist. Unter dem Motto „gemeinsam auf dem Weg“ gilt es, einen Berg zu bezwingen, eine Brücke zu „bauen“ und einen Busch zum Blühen zu bringen. Für Jugendliche und Erwachsene gibt es den Verzichtschein (40 Gründe, den Verzicht zu versuchen), Zehn- bis Vierzehnjährigen stellen sich in Schul- und Gruppenstunden der Herausforderung, einen sinnbildlichen Berg zu „besteigen“.
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