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WEITRA. Großen Anklang fand das erste Mittelalterfest in Weitra mit über 1.000 Besuchern. Auch am nächsten Tag, bei den Wanderungen über die Grenze und dem Fest in Nové Hrady übertraf die Beteiligung die Erwartungen der Veranstalter.

Rüstige Ritter und bezaubernde Mägde beim Einzug Foto: Nieroda
  1 / 5   Rüstige Ritter und bezaubernde Mägde beim Einzug Foto: Nieroda

Auf Initiative der drei Bürgermeister aus den Gemeinden Nové Hrady, Unserfrau-Altweitra und Weitra sorgte das Team von ILD Temper-Samhaber für die reibungslose Durchführung der mittelaterlichen Veranstaltung. Dank der Unterstützung der EU (Kleinprojektefond) konnte dieses Pilotprojekt mit minimalen Kosten für die Gemeinden umgesetzt werden.

Zollweg nach Jahrhunderten wieder lebendig

Jahrhundertelang war das Waldviertel und Südböhmen mit einem wichtigen Handelsweg verbunden. Über Altweitra, beziehungsweise Weitra – Heinrichs – Gratzen führte der Zollweg durch das „Weitraer Gebiet“. Diese Verbindung schuf Wohlstand für beide Grenzregionen und die Blüte des Handels im Spätmittelalter ist in dieser Region noch bis heute sichtbar.Händler mit ihren Wägen, Rittergruppen mit Pferden und Fußvolk, begleitet von Gauklern und Musikanten - so zog der imposante Tross in die Stadt ein und bevölkerte den mittelalterlichen Stadtplatz. Musizierend und feiernd ging es gemeinsam mit den Besuchern am nächsten Tag von Heinrichs über Pyhrabruck nach Gratzen/Nové Hrady. Bei den Stationen am Weg dorthin erwartete die Gäste in Heinrichs und beim Grenzübergang so manche Überraschung. In der Burg und am Stadtplatz von Nové Hrady, gab es dann ein mittelalterliches „Spectaculum“ mit Musik, Ritterspielen, Essen, Trinken und einem gemeinsamen Fest.Nach den einzigartigen Eindrücken rund um Handwerkskunst, Ritter, Gaukler, Musik und Tanz wünschen sich viele der begeisterten Besucher nun eine Neuauflage im kommenden Jahr.


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