ÖAMTC-Pannenhilfe 2018: 1.560 Einsätze in Gmünd
BEZIRK GMÜND. Zu rund 130.000 Einsätzen mussten die Pannenfahrer des Mobilitätsclubs 2018 in Niederösterreich. Im Vergleich zu 2017 (126.300) sind die Einsatzzahlen damit um ca. 3 Prozent angestiegen. „Im Schnitt haben unsere Pannenfahrer in Niederösterreich im Vorjahr also rund 356 Einsätze pro Tag absolviert“, erklärt Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. „Die einsatzstärksten Monate auf Niederösterreichs Straßen waren die Wintermonate – mit rund 12.400 Einsätzen im Februar, gefolgt von März und Dezember mit jeweils rund 11.700 Einsätzen.“

Gmünd: Rekordmonat Februar mit 180 Pannenhilfen
Einsatzreich war das Jahr 2018 auch für die Pannenfahrer im Raum Gmünd. Insgesamt rückten sie 1.560 Mal aus, um Pannenhilfe zu leisten. „Rekordmonat war der Februar mit 180 Einsätzen, gefolgt von Juli mit 170 und März mit 140 Einsätzen. Übers Jahr gerechnet sind die Zahlen im Vergleich zum Jahr 2017 nahezu ident“, berichtet Samek. Hauptpannengrund waren 2018 einmal mehr Probleme mit der Batterie. „Mehr als ein Drittel der Einsatzfahrten mussten die Gelben Engel deshalb zurücklegen“, schildert der ÖAMTC-Experte. Der Abschleppdienst, der zum Einsatz kommt, wenn gar nichts mehr geht, wurde in Niederösterreich zudem rund 32.300 Mal gebraucht – ein Plus von 5,9 Prozent (2017: 30.500).
700.000 Einsätze der ÖAMTC-Pannenhilfe in ganz Österreich
Auch österreichweit blickt die ÖAMTC-Pannenhilfe auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. „Unsere Pannenfahrer waren insgesamt rund 700.000 Mal im Einsatz. Im Schnitt ist der ÖAMTC 2018 damit zu knapp 1.915 Einsatzfahrten pro Tag ausgerückt“, fasst Samek zusammen. „Der Durchschnitt sagt natürlich nichts über besonders einsatzstarke Tage aus. Wenn an extrem kalten oder heißen Tagen Hochbetrieb herrscht, kann die Einsatzzahl auf deutlich über 4.000 ansteigen.“
Neuerung für 2019 – der „Reservekanister fürs E-Auto“
Ein besonderer Fall für die ÖAMTC-Pannenfahrer sind Elektrofahrzeuge, die mit leerem Akku liegenbleiben. Dafür gab es bisher nur eine Lösung: Abschleppen zur nächsten Ladesäule. Der Mobilitätsclub hat daher seit einigen Wochen einen „Mobile Electric Vehicle Charger“, eine Art Powerbank für E-Autos, im Probebetrieb. Dieses Gerät besteht aus mehreren Lithium-Zellen, die direkt am Pannenort die direkt am Pannenort in wenigen Minuten ausreichend Strom für eine Weiterfahrt abgeben können. „Damit sollte die Fahrt zur nächsten Ladesäule möglich sein und die bisher obligatorische Abschleppung kann entfallen“, hält der ÖAMTC-Experte abschließend fest.


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