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BEZIRK GMÜND. Die Marktgemeinden Eggern, Haugschlag, Moorbad Harbach, Reingers, Eisgarn und Dietmanns im nördlichen Waldviertel liegen zwischen den beiden Pilotregionen Waldviertler Stadtland und Zukunftsraum Thayaland, die aktuell von der Niederösterreichischen Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) an das Niederösterreichische Breitbandnetz angeschlossen werden. Mit diesen Förderprojekten der NÖ Grenzlandförderungsgesellschaft (NÖG) kommt es hier zu einem Lückenschluss zwischen den beiden Pilotregionen im nördlichen Waldviertel.

Bürgermeister Andreas Kozar (Gemeinde Reingers), Bürgermeister Karl Schraml (Gemeinde Eggern), Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Bürgermeister Günter Schalko (Gemeinde Eisgarn), Bürgermeisterin LAbg. Margit Göll (Gemeinde Moorbad Harbach), Vize-Bürgermeister Karl Proll (Gemeinde Haugschlag), Jochen Danninger (kaufmännischer Geschäftsführer ecoplus) und Gerhard Schmid (Geschäftsführer NÖG) Foto: NLK Pfeiffer

„Der Breitbandausbau mithilfe der NÖG-Mittel ist ein wichtiges Leitprojekt um die Qualität des Lebensraumes sowie die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes des nördlichen Waldviertels deutlich auszubauen“, betont Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP).

Die Projekte werden mit rund zwei Mio. Euro an Fördermitteln unterstützt. Rund 900 Haushalte werden so an das Niederösterreichische Breitbandnetz angeschlossen. „Wir sind uns bewusst, dass in dieser Region der freie Markt den Breitbandausbau nicht refinanzieren könnte. Es ist jedoch wesentlich für die Zukunftsfähigkeit des nördlichen Waldviertels, dass wir diese Investitionen in die Breitband-Infrastruktur tätigen“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Bohuslav.

Die Gemeinden beginnen jetzt mit der Nachfragesammlung, denn nur dort wo auch eine Nachfrage von mehr als 40 Prozent erreicht wird, wird auch mit dem Breitbauausbau begonnen. Im Laufe des Jahres 2019 sollen diese Projekte bereits realisiert werden. Mit diesen Projekten werden alle Ortskerne versorgt und damit die Grundlage geschaffen, dass das Netz in den nächsten Jahren wachsen kann.

Im Jahr 2018 haben die beiden Gesellschafter Land NÖ und Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) beschlossen, die Niederösterreichische Grenzlandförderungsgesellschaft aufzulösen und das Gesellschaftskapital in der Höhe von 14,5 Millionen Euro in Digitalisierungsprojekte im Grenzland zu investieren. Das nördliche Waldviertel ist eines dieser Projekte.

In den angrenzenden Pilotregionen der NÖGIG Waldviertler Stadtland und Zukunftsraum Thayaland werden bis Mitte 2019 in Summe mehr als 15.000 Haushalte und Betriebe an das Breitbandnetz angeschlossen.


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