Rot-Grüner Beschluss gegen Europaspange – ÖVP ortet „rote Mitgift für Hochzeit mit den Grünen“
SCHREMS. Eine größere Debatte bei der letzten Sitzung des Schremser Gemeinderates gab es zu einer von den Grünen eingebrachten Resolution gegen die Europaspange, welche von der SPÖ mitbeschlossen wurde.

VP-Klubchef Spazierer kennt den Grund, warum die SPÖ der Resolution zugestimmt hat: „Sie erfüllen damit die Bedingung für die Koalition mit den Grünen. In der Debatte hat man gemerkt, dass ihnen dabei selbst nicht ganz wohl ist.“ Er verwies auf einen Medienartikel, in dem SP-Stadtrat Michael Preissl sich selbst als klarer Befürworter der Autobahn gezeigt hat.
„Nun hat er eine 180 Grad-Wendung hingelegt“, so der VP-Fraktionschef. Die VP-Vertreter sind der Meinung, dass der Zeitpunkt der Diskussion völlig verfehlt ist: „Die strategische Prüfung läuft, diese sollte man abwarten, dann daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Ich hoffe, die Gemeindeführung kann nach diesem Beschluss den heimischen Unternehmern und großen Betrieben noch in die Augen schauen. Es wäre bitter, wenn wir mit solchen Aktionen die Zukunft des Waldviertels beschädigen. Gerade AK-Bezirksstellenleiter Mike Preissl müsste wissen, wie wichtig der Erhalt der Arbeitsplätze in unserer Region ist“, so Spazierer.
(Hier geht's zum Artikel „Grünen Schrems: „Richtungsweisende Entscheidung im Schremser Gemeinderat“: https://www.tips.at/nachrichten/schrems/wirtschaft-politik/512368-gruenen-schrems-richtungsweisende-entscheidung-im-schremser-gemeinderat)


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31.07.2020 10:27
Schrems: Resolution gegen Europaspange
Das freut uns sehr als PRO(.aktive) Bahn-Initiative. Ein erster Schritt in die richtige Richtung anstelle von Inszenierung ausschließlich ökonomisch-idelogischer Einzel-Interessen ohne volkswirtschaftliche Aspekte. Sehr erfreut sind wir unter anderem darüber, dass sämtliche inhaltliche Details unserer jahrelangen Forderungen aufgenommen wurden. Wir wünschen uns aktive Unterstützung und gemeinsame Herangehensweise in der Umsetzung der "Schremser FJB-Spange" und eines Bildungs-/Technoligiezentrums. https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1390197591175627&id=223238667871531 Die Bahn ist einer der Schlüssel zu einer zukunftsorientierten, ökologischen und sozial verträglichen Art der Mobilität. Um die im Regierungsprogramm gesetzten Ziele im Kampf gegen die Klimakrise zu erreichen – nämlich Klimaneutralität bis spätestens 2040 – wird es eine gemeinsame Anstrengung auf allen Ebenen brauchen. https://www.facebook.com/profjb.at/posts/1390197591175627?hc_location=ufi Regionalität leben – Schremser Granitschädl zeigen! In unserem lebenswerten Waldviertel gibt es tolle Werkstoff... Regionalität leben – Schremser Granitschädl zeigen! In unserem lebenswerten Waldviertel gibt es tolle Werkstoffe. Besonders und über die Grenzen hinaus bekannt, ist wohl der Waldviertler-Granit. Oft werden wir WaldviertlerInnen ja auch als Granitschädl bezeichnet. Unsere Firmen mit ihren Steinbrüchen und modernen Maschinenparks stellen tolle Produkte her, die oft auch dazu beitragen Infrastruktur zu schaffen oder zu erhalten. Die Firma Kammerer aus Schrems etwa hat mit ihren Pflastersteinen in den letzen Jahren dafür gesorgt, dass in vielen Stadtzentren die Fußgängerzonen ein neues Aussehen bekommen haben. Es wurden aber auch Bahnhöfe ausgestattet, welche jetzt in tollem langlebigen waldviertler Granit-Design erscheinen (siehe https://de-de.facebook.com/granitwerkkammerer/photos/pcb.1441376936010368/1441373009344094/?type=3&theater). Aber auch andere Firmen bauen herausragend. Beispielsweise die Firma Graf Holztechnik aus Horn, welche ein tolles Holzgebäude für den Laborstandort der BOKU in Tulln errichtet hat. Das würde auch perfekt ins Waldviertel passen. Waldviertler Qualität nur für andere Zentren - wo bleibt die eigene Region? Währdend die Waldvierteler Firmen und Handwerker weit über die Region hinaus hohes Ansehen genießen, schaut es mit den Perspektiven für Junge und mit der Regionalentwicklung eher schlecht aus. Denn es fehlt an den Investitionen in die besonders wichtige Verkehrsinfrastruktur. Die alte Franzl-Bahn-Trasse führt an Zentren wie Horn oder Schrems vorbei. Gerade aber ein direkter Bahnanschluss wertet Städte besonders auf – für Betriebe, als Wohnort und auch als Standort für Bildung und Forschung. Wollen junge WaldviertlerInnen eine höhere Schule (HTL, FH, UNI) besuchen, müssen sie nach Krems (Linz) oder meist nach Wien fahren. Damit werden sie zum Wochenpendeln gezwungen und in vielen Fällen kommen sie nach ihrer Ausbildung nicht mehr zurück, weil die Strecke bisher nicht zum Tagespendeln mit der Bahn ausgebaut wurde. Regionalzentren in die FJB einbinden! Beim anstehenden FJB-Ausbau ergibt sich die historische Chance nach 150 Jahren die FJB-Trasse zu verbessern und so manche historischen Fehlentscheidung in Bezug auf die Einbindung der Regionalzentren auszubessern. Die Stadt Horn mit seinen ca. 6.500 EinwohnerInnen liegt ca. 10 km Abseits der aktuellen Bahntrasse, hat sich hier aber schon eine Direkteanbindung an die FJB beim anstehenden Ausbau gesichert. Hier wird es nach dem Ausbau zu einer massiven Aufwertung der Stadt Horn und der umliegenden Region kommen. Bahnhof Schrems NEU – jetzt einfordern! ...Gemeinsam Die Stadt Schrems mit seinen 5.500 EinwohnerInnen liegt aktuell nur 5 Kilometer neben der FJB-Trasse. Auch hier sollte im Zuge des Ausbaus eine Einbindung in die FJB-Trasse gefordert werden. Im Gegensatz zur Horner-Sackgassenanbindung sollte Schrems direkt in die FJB zwischen Vitis und Gmünd eingebunden werden. Schrems braucht diese Aufwertung so rasch als möglich – Folgeprojekte wie eine Bildungs- oder Forschungsstandort neben der Bahn wären dann möglich. Wo sonst würde ein Granit-Bahnhof besser hinpassen als nach Schrems? Mehr zu unseren Forderungen nach der Schremser Spange finden sie hier: https://www.facebook.com/profjb.at/posts/1099786476883408/ Die Wirtschaftsregion Gmünd-Schrems braucht diese Verbesserung um nicht auf Kosten des südlichen Waldviertels an Attraktivität zu verlieren. Wenn die viel teurere Anbindung der Stadt Horn im Zuge des Bahnausbaues möglich ist, dann muss auch die nahe liegendere Schremser Einbindung kommen! Gleiches Recht für Alle – oder? Hier müssen die RegionalverterInnen einmal in St. Pölten ihren Granitschädel zeigen. Wir bleiben jedenfalls dran an einem fairen FJB-Ausbau. Versprochen! Eure Initiative Pro FJB!