Grünen Schrems: "Richtungsweisende Entscheidung im Schremser Gemeinderat"
SCHREMS. So wie Umweltthemen im Allgemeinen ist das Projekt „Waldviertler Autobahn / Europaspange“ eine die Zukunft unserer Region entscheidende Frage.

„Eine Autobahn quer durch das Waldviertel entbehrt, unter anderem schon mangels Frequenz, jeglicher regionalen Grundlage.Sie würde deshalb hauptsächlich dem Transit dienen. Einem Transit/internationalem Warenverkehr, der auf allen Ebenen, regional und global neu strukturiert und aufgestellt werden muss. Einem Transit/internationalem Warenverkehr, der auf allen Ebenen, regional und global neu strukturiert und aufgestellt werden muss“, so Ferry Kammerer, Umweltgemeinderat der Grünen Schrems.
Die Klimakrise ist auch im Waldviertel bereits deutlich spürbar: Trockenperioden, Dürren, Starkregen, Überschwemmungen, Borkenkäfer, Drahtwurm, etc.
Angesichts des Klimawandels müssen infrastrukturelle Investitionen generell neu gedacht und entsprechend verantwortungsvoll entschieden werden. „Vor diesem Hintergrund erscheint der Bau einer Transitautobahn im Waldviertel besonders kontraproduktiv, weil die bereits oben erwähnten negativen Effekte dadurch massiv weiter verstärkt würden“, erklärt Kammerer.
Eine in diesem Sinne formulierte Resolution an die Projektbetreiber / Landesregierung wurde von den Schremser Grünen initiiert und in der Abstimmung des Schremser Gemeinderates vom 20.07.2020 gemeinsam mit den Stimmen der SPÖ beschlossen. „Die Entscheidung der Schremser SPÖ diese Resolution zu befürworten ist nicht nur mutig und erstmalig, sondern darf, angesichts der Aufgaben die sich unserer Gesellschaft in Wahrheit stellen, nicht die letzte dieser Art sein“, motiviert der Umweltgemeinderat.
Hier gehts zum Statement der Schremser ÖVP zur Resolution gegen die Europaspange:


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