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GMUNDEN/SCHLÜSSLBERG. Ein offenbar schon länger schwelender Ehestreit dürfte der Hintergrund für eine Brandstiftung aM 3. Februar in einem Gmundner Mehrparteienhaus gewesen sein.

Durch die eingeschlagene Scheibe schüttete der Täter Benzin in die Wohnung und setzte sie in Brand. Foto: Hörmandinger

Ein 23-jähriger Mann aus Schlüßlberg kam gegen Mitternacht zur Wohnung seiner Schwiegermutter, in der sich seine 22-jährige Frau und deren drei Kinder wegen des Streits aufhielten. Der Mann soll versucht haben seine Ehefrau aus der Wohnung zu zerren. Da ihm dies nicht gelang, holte er aus seinem Pkw einen Kanister. Er schlug die Verglasung der Wohnungstüre ein, schüttete Benzin in die Wohnung und versuchte diese in Brand zu setzen. Dies gelang ihm nicht sofort, sodass er ein weiteres Mal Benzin verschüttete und dieses entzündete.

Sechs Personen aus dem Haus gerettet

Zu dem Zeitpunkt befanden sich mehrere Personen, darunter auch Kleinkinder, in der Wohnung. Drei Personen gelang die Flucht aus dem Erdgeschoss über ein Fenster. Drei weitere, die in der Wohnung eingeschlossen waren, rettete die Feuerwehr mit einer Leiter vom Balkon. Sie wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Salzkammergut Klinikum Gmunden gebracht. Der 23-jährige Beschuldigte flüchtete zunächst, stellte sich aber am folgenden Tag der Polizei. Er wurde in U-Haft genommen.


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