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Alpenvereinsmitglied am Feuerkogel schwer verletzt - zwei Hubschrauber im Einsatz

Bettina Krauskopf, 27.05.2017 17:58

BEZIRK GMUNDEN. Ein Wegewart des Alpenvereins Ried im Innkreis stürzte am 26. Mai gegen 22 Uhr vom ersten Stock der Riederhütte über die Stiege und verletzte sich dabei schwer.

Zwei Hubschrauber waren in der Nacht am Feuerkogel im Einsatz. Symbolfoto: Weihbold
Zwei Hubschrauber waren in der Nacht am Feuerkogel im Einsatz. Symbolfoto: Weihbold

Das Alpenvereinsmitglied war mit Arbeiten für den Alpenverein Ried bei der Riederhütte beschäftigt; gegen 22 Uhr stürzte der Mann vom ersten Stock der Riederhütte rücklings über die Stiege hinunter und erlitt dabei schwere Verletzungen. Ein 37-Jähriger aus Deutschland, der zurzeit auf der Riederhütte für den Hüttenwirt arbeitet, hörte ein Geräusch und fand den Verletzten beim Stiegenaufgang liegend vor. Der Deutsche ist ausgebildeter Ersthelfer, leistete sofort Erste Hilfe und verständigte über Notruf die Rettungsleitstelle. Der Verletzte war zeitweise nicht ansprechbar und hatte bei seinem Sturz Rippenverletzungen erlitten.

Bergretter gingen noch in der Nacht auf die Riederhütte

Das Notarztteam des Klinikum Bad Ischl und acht Bergretter aus Ebensee fuhren auf den Feuerkogel und gingen in der Nacht zur Riederhütte. Der Notarzt stabilisierte den Verletzten in der Hütte. Aufgrund seines kritischen Zustandes war ein sofortiger Abtransport unumgänglich. Die Besatzung des Polizei Hubschraubers in Salzburg wurde um 3.20 Uhr über die Lage auf der Riederhütte in Kenntnis gesetzt.

Zwei Hubschrauber im Einsatz

Zwei Polizeipiloten der Flugeinsatzstelle Salzburg entschieden aufgrund der lebensbedrohenden Situation, dass sie mit zwei Hubschraubern zur Riederhütte starten werden. Dabei wurde der FLIR-Hubschrauber eingesetzt, um dem anderen Hubschrauber den alpinen Landeplatz bei der Riederhütte auszuleuchten. Gegen 4.30 Uhr konnte der verletzte Mann mit dem Polizeihubschrauber Libelle Salzburg und dem begleitenden Notarzt ins AKH Salzburg geflogen werden.


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