Bei Hausdurchsuchung Waffen und Sprengstoff gefunden
GMUNDEN. Ein 55-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden wird belastet, Material zur Wiederbetätigung auf seinem Bauernhof versteckt zu haben und dies auch zu gebrauchen.

Bereits am 16. Mai war bei der Polizei eine anonyme Anzeige eingelangt. Die Staatsanwaltschaft Wels ordnete eine Durchsuchung des besagten Anwesens an. Polizisten der Polizeiinspektion Altmünster, des Koordinierten Kriminaldienstes Gmunden und des Landesamtes für Verfassungsschutz durchsuchten das Haus.
Schusswaffen, Säbel sowie Cannabis
Dabei fanden die Beamten 27 Waffen, darunter auch verbotene, vollautomatische und verkürzte Schusswaffen, sechs Schalldämpfer, ca. 1.200 Schuss Munition, ein Kilo Sprengstoff, diverse Spreng- und Zündschnüre, zwei Säbel sowie etliches Material mit nationalsozialistischem Hintergrund und Cannabispflanzen. Während der Durchsuchung wurden ein Sprengstoff-Experte und ein Sprengmittelspürhund der Polizei beigezogen. Auch bei weiteren Adressen des 55-Jährigen wurden die Polizisten noch fündig. Der Beschuldigte besitzt kein waffenrechtliches Dokument und konnte auch keinen Sprengmittelschein vorweisen. Er wird nach dem Waffengesetz, nach dem Verbotsgesetz und nach dem Sprengmittelgesetz angezeigt. Zudem wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.


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