Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK GMUNDEN. Vier Mitglieder eines alpinen Vereines aus Deutschland stürzten am 22. Juni gegen 14.20 Uhr beim Abstieg vom Hohen Dachstein ab.

Der Notarzthubschrauber konnte die Verletzte mittels 20-Meter-Tau bergen. Symbolfoto: Weihbold
Der Notarzthubschrauber konnte die Verletzte mittels 20-Meter-Tau bergen. Symbolfoto: Weihbold

Die vier Bergsteiger waren Teil einer Gruppe von etwa 80 Personen, welche sich seit mehreren Tagen auf der Simonyhütte befanden, um dort einen Alpinkurs abzuhalten. Am Nachmittag des 22. Juni kletterte die Vierer-Seilschaft, angeführt von einem Zivilbergführer, vom Hohen Dachstein über den sogenannten Randkluftanstieg talwärts. Die Gruppe konnte die Randkluft vom Bergführer gesichert überwinden, allerdings kam kurz danach im sehr steilen Bereich des Gletschers die vorderste Person ins Rutschen, woraufhin die restlichen 3 Bergsteiger sich trotz guter Ausrüstung nicht mehr halten konnten und ebenfalls abstürzten.

20 Meter abgestürzt

Beim Absturz wurde eine 30-Jährige schwerer verletzt. Die Crew des Notarzthubschraubers konnte die Verletzte mittels 20-Meter-Tau bergen und in das Diakonissen-Krankenhaus Schladming fliegen. Später auf der Hütte stellte sich heraus, dass eine 33-Jährige bei dem Absturz ebenfalls verletzt wurde. Sie wurde mit dem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo sie ambulant behandelt wurde.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden