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BEZIRK GMUNDEN. Das Bezirkspolizeikommando Gmunden verzeichnet seit Ende Juni im Inneren Salzkammergut, insbesondere im Bereich Bad Goisern, Laufen, Sulzbach und Ebensee eine Serie von insgesamt 20 Einbrüchen in Kfz durch bislang unbekannte Täter - und ruft zu besonderer Vorsicht auf.

Symbolbild: Weihbold
Symbolbild: Weihbold

Bei diesen Einbrüchen zerstören die unbekannten Täter die Seitenscheiben der Kfz durch „Spannungsbruch“ und stehlen ausschließlich Geldbörsen bzw. Bargeld. Mehr als die Hälfte der Straftaten ereigneten sich zum Wochenende hin. Da bereits gleichgelagerte Einbrüche aktuell in angrenzenden Bezirken zu verzeichnen sind, ist ein Zusammenhang nicht auszuschließen. Die Polizei appelliert an die Autobesitzer zur Umsichtigkeit beim Abstellen und Absichern des eigenen Fahrzeuges. Die beste Prävention gegen einen solchen Vorfall ist ein achtsamer, bewusster Umgang mit Wertgegenständen und dem eigenen Kraftfahrzeug.

Auteinbrecher „arbeiten“ nicht auf gut Glück

Ein Einbruch in ein Auto stellt für den Täter keine große Aufgabe dar. Die Scheibe einschlagen, reingreifen und das in maximal 30 Sekunden. Für Täter, die es nur auf den Inhalt des Fahrzeugs abgesehen haben, ist der Zeitaufwand noch geringer. Sie schlagen eine Seitenscheibe ein. Autodiebe und Autoeinbrecher „arbeiten“ selten auf gut Glück. Sie beobachten die Umgebung und sehen nach, ob der Wagen leicht zu knacken ist, ob etwas offen im Fahrzeug liegt oder ob eine Alarmanlage installiert ist.

Polizei-Tipps zur Prävention

Grundlegende Punkte zur Beachtung:

  • Sperren Sie Ihr Fahrzeug nach jedem Verlassen ab und prüfen Sie nach, ob es tatsächlich Versperrt ist.
  • Stellen Sie Ihr Fahrzeug, wenn möglich in bewachten Bereichen oder zumindest in frequentierten Bereichen ab.
  • Autopapiere, sonstige Dokumente, Bargeld, Kreditkarten, Fotoapparate oder andere Wertgegenstände nicht im Handschuhfach oder frei auf den Rücksitzen ablegen. Nehmen Sie ihre wertvollen und schützenswerte Gegenstände mit.
  • Waffen niemals im Fahrzeug lassen.
  • Reserveschlüssel nicht im Fahrzeug aufbewahren. 

Die Spezialisten der Kriminalprävention stehen gerne mit unabhängiger und kompetenter Beratung zur Verfügung. Wer eine individuelle Beratung möchte, kann sich an das Landeskriminalamt (Assistenzbereich Kriminalprävention) oder an eine Polizeiinspektion wenden.


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