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Missglückte Landung: vier Verletzte nach Absturz einer Propellermaschine

Bettina Krauskopf, 27.08.2017 13:04

BEZIRK GMUNDEN. Der Absturz einer Propellermaschine am 26. August gegen 15.55 Uhr aufgrund einer missglückten Landung forderte insgesamt vier Verletzte, zwei davon schwer.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften war nach dem Absturz im Einsatz. Symbolfoto: Weihbold
Ein Großaufgebot an Rettungskräften war nach dem Absturz im Einsatz. Symbolfoto: Weihbold

Der 65-jährige Pilot aus Schwanenstadt unternahm mit drei Fluggästen - einer 63-Jährigen, einem 70-Jährigen und einem 55-Jährigen, alle aus Pettenbach - mit einer einmotorigen Propellermaschine einen Rundflug. Nach knapp einer Stunde setzte er zur Landung an, wobei er laut Zeugenaussagen mit dem Flugzeug zu hoch gewesen sein dürfte bzw. zu spät auf der Landesbahn aufgesetzt hatte.

Flieger stürzte in Feld

Daraufhin versuchte er noch, mit dem Flugzeug durchzustarten, konnte es jedoch nicht mehr hochziehen und stürzte rund 110 Meter nach der Landebahn in ein Feld. Bei dem Absturz wurden der Pilot und der 70-Jährige schwer verletzt, die 63-Jährige und der 55-Jährige erlitten Verletzungen unbestimmten Grades. Die Verletzten wurden nach Erstversorgung in die Krankenhäuser Linz, Wels, Vöcklabruck und Gmunden geflogen bzw. gefahren.

Zwei Feuerwehren mit 45 Mann im Einsatz

Am Rettungs- und Bergeeinsatz waren die Feuerwehren Laakirchen und Rahstorf mit insgesamt 45 Mann und sechs Fahrzeugen beteiligt. Weiters waren das Rote Kreuz Gmunden und Vorchdorf, das Notarztteam von Gmunden und die beiden Notarzthubschrauber des ÖAMTC mit insgesamt vier Ärzten, drei Notfall- und elf Rettungssanitäter sowie fünf Rettungsfahrzeuge im Einsatz. Am Flugzeug, welches vorläufig sichergestellt wurde, entstand Totalschaden.


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