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GMUNDEN. Weil er eine behördliche Entscheidung nicht akzeptieren wollte, rastete ein 24-jähriger deutscher Staatsbürger aus Gmunden aus: Er bedrohte zunächst die Angestellten und wollte später mit einer Gaspistole ins Amt zurückkehren. Der Mann wurde in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

Symbolbild: Weihbold
Symbolbild: Weihbold

Der einschlägig vorbestrafte Mann bedrohte am 23. Jänner gegen 16 Uhr auf der Bezirkshauptmannschaft in Gmunden mehrere Angestellte der Behörde sowie Mitarbeiter einer Familienbetreuungsfirma.

Freund entriss dem Mann die Gaspistole

Nachdem der 24-Jährige die Behörde verlassen hatte und wieder in seine Wohnung nach Gmunden zurückgekehrt war, äußerte er gegenüber einem Freund, dass er alle umbringen werde. Dazu holte er eine Gaspistole aus einem Koffer und wollte mit dieser offensichtlich wieder zur Behörde zurückgehen. Die Pistole wurde ihm jedoch vom Freund entrissen.

In die Justizanstalt Wels eingeliefert

 Als der Verdächtige gegen 16.25 Uhr wieder zur Behörde zurückkam, wurde er von den inzwischen alarmierten Polizeibeamten im Stiegenhaus der Bezirkshauptmannschaft vorläufig festgenommen. Der 24-Jährige wurde in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

Als Auslöser für das Ausrasten dürfte eine von der Behörde getroffene Entscheidung, welche der Verdächtige nicht akzeptieren wollte, ausschlaggebend gewesen sein.


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