Wanderer am Sepp-Huber-Steig abgestürzt: Rettungshubschrauber barg Schwerverletzten
BEZIRK GMUNDEN. Per Notarzthubschrauber musste am 25. August kurz vor 16 Uhr ein am Sepp-Huber-Steig abgestürzter und schwer verletzter 62-jähriger Wanderer geborgen werden.

Der 62-Jährige und seine 64 Jahre alte Gattin aus Deutschland stiegen am 24. August von Gössl zur Pühringer Hütte auf, wo sie die Nacht verbrachten. Am 25. August um 8 Uhr machten sie sich auf den Weg zum Priel-Schutzhaus. Am Röllsattel verstiegen sie sich jedoch und gingen in weiterer Folge den Sepp-Huber-Steig Richtung Almsee weiter.
62-Jähriger stürzte rund 60 Meter weit ab
Kurz vor Mittag, auf einer Seehöhe von 1.001 Metern, rutschte der 62-Jährige beim Abstieg in einem durch ein Drahtseil gesicherten Teil des markierten Wanderweges aus und stürzte rund 60 Meter im steilen und felsigen Gelände ab. Unmittelbar oberhalb der sogenannten Grundmauern blieb er schwer verletzt liegen.
Große Suchaktion nach Verletztem gestartet
Seine Ehefrau kletterte zu ihm und konnte ihn etwas zurückziehen, dann setzte sie einen Notruf ab. Da sie jedoch glaubte, noch immer auf dem Weg zum Priel-Schutzhaus zu sein und ihren genauen Standort nicht angeben konnte, wurden vorerst die BRD Ortsstellen Vorderstoder und Hinterstoder alarmiert und diese rückten mit insgesamt 25 Mann zu einer Suchaktion aus.
Ehepaar lokalisiert und per Hubschrauber geborgen
Da das Suchgebiet allerdings sehr groß war, wurden auch der Polizeihubschrauber Libelle und der BRD Grünau mit 25 Mann angefordert. Die beiden Wanderer konnten schließlich lokalisiert und der Schwerverletzte kurz vor 16 Uhr von der Besatzung des Notarzthubschraubers Martin 3 per Tau geborgen werden, seine Gattin wurde vom Polizeihubschrauber mittels Taubergung um kurz vor 15.30 Uhr aufgenommen. Der 62-Jährige wurde mit dem NAH ins Klinikum Salzkammergut Vöcklabruck geflogen.


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