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BEZIRK GMUNDEN. Die Besatzung des Polizeihubschraubers „Libelle Oberösterreich“, ein Mitglied der Alpinen Einsatzgruppe Gmunden sowie insgesamt 9 Männer der Bergrettung mussten am 2. März nachmittags einen verirrten Snowboarder vom Krippenstein bergen.

Die Besatzung der "Libelle Oberösterreich" konnte den 30-Jährigen bergen und ins Tal fliegen. Symbolfoto: Weihbold

Der 30-jährige Grazer war zusammen mit drei anderen Snowboardern im Skigebiet Dachstein Krippenstein unterwegs; gegen 14.30 Uhr fuhr die Gruppe bei leichtem Regen und schlechter Sicht in die Variante „Eisgrube“ ein. Kurz bevor diese wieder in die Piste einmündet, kam der 30-Jährige rechts vom Routenverlauf ab und verlor die Spur seiner Freunde.

Snowboarder verirrte sich im dichten Wald

Daraufhin fuhr er immer weiter im dichten Wald ab in der Hoffnung, so wieder auf die Piste zu gelangen. Auf rund 900 Metern Seehöhe stürzte er in der „Holzwerkwand“ eine wenige Meter hohe Felsstufe ab, blieb zwar unverletzt, konnte jedoch weder vor noch zurück. Daher verständigte er die Notrufnummer des Seilbahnbetreibers, der umgehend die Bergrettung Obertraun informierte.

Mittels Bergetau von Hubschrauber ins Tal geflogen

Eine Gruppe Bergretter stieg zu dem 30-Jährigen auf, sicherte ihn in der gefährlichen Wand und bereitete ihn auf die Bergung durch den Polizeihubschrauber vor. Mittels variablem Bergetau konnte der der Grazer aufgenommen und ins Tal geflogen werden, wo seine drei Begleiter bereits auf ihn warteten.


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