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BEZIRK GMUNDEN. 5 Bergretter sowie ein Alpinpolizist waren am späten Abend des 15. März bei der Bergung von 4 Bergsteigern am Krippenstein im Einsatz.

5 Mitglieder der Bergrettung sowie ein Alpinpolizist waren im Einsatz. Symbolfoto: Wodicka
5 Mitglieder der Bergrettung sowie ein Alpinpolizist waren im Einsatz. Symbolfoto: Wodicka

Die zwei Männer und zwei Frauen aus Ungarn im Alter zwischen 38 und 50 Jahren fuhren gegen 12 Uhr von Obertraun mit der Krippenstein-Seilbahn auf und wollten über die Gjaidalm zur Simonyhütte aufsteigen. Die Gruppe, die bereits dreimal diese Route gegangen war, hatte optimale Ausrüstung dabei.

Trotz Schlechtwetters Aufstieg versucht

Zwei Stunden später, nachdem sie in der Nähe der Gjaidalm bereits einmal aufgrund des Wetters umdrehen mussten, beschlossen sie, trotz der widrigen Verhältnisse einen Aufstieg zur Hütte zu wagen. Mithilfe eines GPS-Gerätes konnten sie navigieren; gegen 17 Uhr, kurz vor der sogenannten „Speikleiten“, planten sie den Aufstieg über den Sommerweg zur Simonyhütte.

Gefahr eines Absturzes zu groß

Rund 30 bis 50 Höhenmeter unter der Hütte mussten sie jedoch umkehren, da der Wind zu sehr an den auf den Rucksäcken montierten Skiern riss und die Gefahr eines Absturzes zu groß wurde. Der Hüttenwirt der Simonyhütte, der dies teilweise beobachtet hatte, informierte die Rettungskräfte bereits vorab.

Bergsteiger schickten Hilferuf an Hüttenwirt

Im Bereich Wildkarkogel gab es schließlich für die Gruppe kein Weiterkommen mehr, da es bereits dunkel war und der Sturm zulegte. Kurz nach 19 Uhr schickten die Ungarn einen Hilferuf per SMS an den Hüttenwirt und gruben sich ein Biwak, zusätzlich informierten sie die Bergrettung.

Bergrettung begann mit der Suche

Gegen 20.30 Uhr fuhren 5 Mann vom Bergrettungsdienst Hallstatt sowie ein Alpinpolizist mit der Krippensteinseilbahn auf den Berg und machten sich auf die Suche nach den vier Personen, was sich jedoch ohne GPS-Koordinaten als äußerst schwierig erwies.

Suche erfolgreich - Gruppe gerettet

Kurz darauf gelang es einem der Männer, per SMS seinen Standort zu versenden, sodass die Retter gegen 23 Uhr das fast zugewehte Schneeloch der Gruppe finden und die Gruppe anschließend zum Wiesberghaus bringen konnten. Alle waren leicht unterkühlt, vollkommen durchnässt und leicht geschockt, eine der Frauen hatte einen schweren Schüttelfrost.


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