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GMUNDEN. Ein auf dem Traunstein an ausgesetzter Stelle gefundener Rucksack löste am heutigen 1. August einen umfangreichen Rettungeinsatz aus: Vorbeikommende Wanderer befürchteten einen Unfall. Der Besitzer des Rucksacks wurde unverletzt auf einer Hütte angetroffen.

Symbolbild: Weihbold
Symbolbild: Weihbold

Ein 28-jähriger französischer Staatsbürger wollte im Zuge seiner zweimonatigen „Europa-Rucksacktour“ den  Traunstein besteigen. Bei seinem Aufstieg über den Hernlersteig dürfte ihm sein 25 Kilogramm-Rucksack zu schwer geworden sein. Kurz vor den Einstiegsleitern in rund 750 Metern Seehöhe entschied er sich, ihn an einer ausgesetzten Stelle abzulegen, um ihn beim späteren Abstieg wieder aufzunehmen. Im Rucksack hinterließ er seine gesamte Ausrüstung, insbesondere seinen Reisepass, Handy und Geldbörse. Für den weiteren Aufstieg nahm er lediglich 20 Euro Bargeld mit.

Einsatz mit Helikopter und Suchhund

Eine kurz darauf vorbeikommende Bergsteigergruppe fand den Rucksack und befürchtete, der Besitzer könnte abgestürzt sein. Bergrettung, Polizeiinspektion und Alpinpolizei wurden alarmiert. Vier Bergretter stiegen inklusive Suchhund zur Auffindungsstelle des Rucksackes auf, seilten sich in die nahegelegenen steilen Felsrinnen ab und suchten die abgestürzte Person. Zeitgleich wurde der Polizeihubschrauber alarmiert. Ebenso wurden alle umliegenden Hütten und Gasthäuser betreffend Suchaktion informiert, sowie die gesamte Traunsteinstraße nach einem Fahrzeug mit französischem Kennzeichen abgesucht.

Wanderer wurde auf der Gmundner Hütte gefunden

Eineinhalb Stunden nach dem ersten Notruf meldete ein Angestellter der Gmundner Hütte, dass soeben ein französischer Bergsteiger eingetroffen ist. Nach weiteren Erhebungen konnte der französische Bergsteiger als gesuchter Rucksackbesitzer zugeordnet werden. Der Sucheinsatz wurde beendet.


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