Mann tot aus dem Traunsee geborgen
GMUNDEN. Eine groß angelegte Suche am Traunsee brachte gestern, am 27. Juli, nach wenigen Stunden traurige Sicherheit: Ein 66-jähriger Mann, der nach Arbeiten an einer Boje vermisst worden war, wurde tot am Seegrund gefunden.

Gegen 17 Uhr meldete ein Mann seinen Vater als vermisst. Der 66-Jährige hatte mit einem kleinen Beiboot an seiner Boje vor dem familieneigenen Seegrundstück gearbeitet und sei nun nicht mehr aufzufinden. Bereits eineinhalb Stunden zuvor war im Bereich des Gschliefgrabens ein herrenloses Boot geborgen worden. Die Polizei stellte umgehend einen Bezug zwischen beiden Vorfällen her und leitete eine große Suchaktion ein.
Groß angelegte Suchaktion
Taucher der Wasserrettung und Feuerwehr aus der näheren Umgebung begannen mit der „Erst-Suche“. Sie wurden von der ÖWR mit den drei Booten am Traunsee der Ortstellen Ebensee, Gmunden und Traunkirchen und Rettungsschwimmern mit ABC-Ausrüstung unterstützt. Währenddessen wurden weitere Einsatztaucher aus ganz OÖ zusammengezogen.
Gegen 18.30 Uhr wurde der 66-Jährige leblos in 13 Metern Tiefe, am Grund des Traunsees, etwa 100-150 Meter von seiner Boje entfernt, von Einsatztauchern gefunden. An der Suchaktion waren in etwa 100 Mitglieder der Feuerwehr, Rotem Kreuz, Wasserrettung und Polizei mit acht Booten, Polizeihubschrauber und Einsatztaucher des Einsatzkommandos Cobra sowie der Feuerwehr beteiligt.


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