Paragleiter entkam Gewitterfront nur knapp
GMUNDEN. Glimpflich endete ein Paragleitflug am Samstag für einen 51-jährigen aus Deutschland. Der Mann startete mit seinem Gleitschirm vom hohen Grünberg auf etwa 1.000 Meter und wurde kurze Zeit später von einem Gewitter überrascht.

Der Pilot versuchte noch zu landen, wurde aber von der herannahenden Gewitterwolke angesogen. Er stieg rasch auf geschätzte 1300 bis 1500 Meter hoch. Mehrere Personen beobachteten den Vorfall und verständigten die Polizei. Durch die starken Aufwinde wurde der Mann in Richtung Traunsteingipfel getrieben, wobei sein Schirm etwa drei bis vier mal komplett einklappte und sich wieder entfaltete. Dem 51-Jährigen gelange es schließlich, vom Traunstein wegzusteuern und über den Traunsee zu fliegen. Kurze Zeit später bahnte sich die nächste Gewitterwolke an und er wurde unkontrolliert etwa acht Kilometer in Richtung Neukirchen bei Altmünster geblasen. Nachdem er auch dieser zweiten Gewitterfront nur knapp entkommen war, konnte der Mann gegen 16.40 Uhr unverletzt in Neukirchen landen.


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16.08.2020 09:48
Vom Gewitter überrascht...
Bei höchster Gewitterwarnstufe in den letzten Tagen von einem Gewitter überrascht zu werden grenzt schon an ein Wunder. Der liebe deutsche Kollege hätte besser mal Wind und Wetter gecheckt bevor er abgegoben ist. Aber vermutlich gilt auch hier die Devise: Jetzt wo ich schon da bin MUSS ich fliegen, auch wenns ohne Hirn ist. Was die Tschechen bei uns am Berg sind, sind die Deutschen beim Paragleiten.