72-Jähriger stürzte am Feuerkogel 80 Meter weit ab - 2 Hubschrauber im Einsatz
BEZIRK GMUNDEN. Ein 72-Jähriger aus dem Bezirk Amstetten stürzte am 26. Juni vormittags beim Abstieg vom Feuerkogel rund 80 Meter weit ab und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Der 72-Jährige fuhr mit seinem Enkelsohn und zwei Bekannten mit der Seilbahn auf den Feuerkogel. Dort angekommen gingen sie bergab zum Einstieg des sogenannten „HTL-Wels-Klettersteiges“. Der Weg dorthin führt über einen markierten Weg zum Gipfel des Alberfeldkogels, ehe es rechts zu einem Steig bergab über steile Wiesenstellen und Schrofen zum Einstieg geht.
80 Meter weit abgestürzt
Beim Abstieg stürzte der 72-Jährige im felsdurchsetzten steilen Gelände rund 80 Meter weit ab und blieb schwer verletzt liegen. Sein Enkel konnte ihn fixieren und so einen weiteren Absturz verhindern, die beiden Begleiterinnen alarmierten gegen 9.30 Uhr die Bergrettung Ebensee.
2 Hubschrauber im Einsatz
Neben dem Polizeihubschrauber „Libelle“ wurde auch der Notarzthubschrauber „Martin 3“ zum Einsatzort gerufen. Durch den Hochnebel gestaltete sich die Rettungsaktion vorerst schwierig, der Polizeihubschrauber flog die Rettungskräfte zu einem nebelfreien Platz im Bereich des Alberfeldkogelgipfels. Von dort stiegen sie zum Verletzten ab.
17 Bergretter und 2 Alpinpolizisten beteiligt
Da sich während der Erstversorgung der Hochnebel lichtete, konnte eine Tau-Bergung vom Notarzthubschrauber durchgeführt werden. Der Schwerverletzte wurde in das Landeskrankenhaus Salzburg geflogen. Insgesamt waren an der Rettungsaktion neben der Crew des Polizeihubschraubers und des Notarzthubschraubers weitere 17 Bergretter von Ebensee und zwei Alpinpolizisten aus Gmunden beteiligt.


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