Paragleiterin blieb in Baumkrone hängen
GMUNDEN. Zu wenig Wind bzw. eine zu geringe Startgeschwindigkeit beim Paragleit-Start waren die Ursache für einen Einsatz von Bergrettung und Alpinpolizei am gestrigen 19. August.

Eine 33-Jährige aus dem Bezirk Gmunden wollte gegen 17.10 Uhr gemeinsam mit ihrem Freund einen Paragleit-Flug vom Grünberg in Gmunden durchführen. Es herrschte leichter Westwind und die 33-Jährige startete am ausgewiesenen Startplatz Richtung Westen.
Unmittelbar nachdem die Frau abgehoben hatte, sackte sie - vermutlich aufgrund zu wenig Wind bzw. zu wenig Startgeschwindigkeit – einige Meter ab und war am Ende der Startwiese nicht hoch genug, um über die angrenzenden Bäume zu fliegen.
Die Paragleiterin versuchte noch zwischen zwei Baumwipfeln hindurchzufliegen, was ihr jedoch nicht gelang und sie sich in der Krone einer etwa 10 Meter hohen Buche verfing. Sie blieb unverletzt, jedoch gelang es ihr nicht, sich selbständig zu befreien.
Ihr Freund verständigte daraufhin die Bergrettung. Neun Mitglieder der Bergrettung Gmunden und drei Beamte der Alpinpolizei Gmunden begaben sich zum Einsatzort und konnten die 33-Jährige unverletzt, aber geschockt vom Baum retten.


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