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Online Redaktion, 01.02.2023 12:51

OBERTRAUN. Starker Nebel, zweistellige Minusgrade und die eintretende Dunkelheit wurden zum Hindernis für zwei Skitourengeher am Dachstein Krippenstein. Nach mehreren Versuchen die Spur im dichten Nebel wieder zu finden, brach das Pärchen ab und alarmierte die Bergrettung Obertraun. 

Rettung der verirrten Skitourengeher in der Dunkelheit (Foto: BRD Obertraun)
Rettung der verirrten Skitourengeher in der Dunkelheit (Foto: BRD Obertraun)

Frischer Pulverschnee und perfekten Bedienung locken derzeit unzählige Wintersportler auf das 2.000 Meter hohe Dachsteinplateau. So auch zwei Skitourengeher vom Mondsee, welche am Samstag, dem 28. Jänner den Dachstein Krippenstein besuchten, um dort gemeinsam Skitouren zu gehen. Aufgrund schlechter Wetterbedingungen entschied sich das Pärchen für die Tour „Heilbronnerrunde“. So machten sich die beiden zur Mittagszeit auf und starteten von der Station Gjaidalm zum Heilbronnerkreuz. Dort angekommen, wollten die beiden wieder zurück zur Bergstation.

Orientierung unmöglich

Aufgrund des immer dichter werdenden Nebels konnten die Skitourengeher die meterhohen Orientierungsstangen nicht mehr sehen und dies machte eine Orientierung nahezu unmöglich. Nachdem auch die Dunkelheit einsetzte, konnten sie den Weg nicht mehr finden. Daher setzten die beiden Bergsportler einen Notruf ab. Der einsetzende Wind und zweistellige Minusgrade verschärften die Situation weiter, wodurch ein Warten im Freien zur Herausforderung wurde. Geistesgegenwärtig folgten die beiden ihren eigenen Spuren, welche gerade noch sichtbar waren, zu einer bereits passierten Notunterkunftshütte und warteten dort in Sicherheit auf die Einsatzkräfte.

Knapp vor 17 Uhr machten sich sechs Mitglieder der Bergrettung Obertraun auf, um die verirrten Personen zu suchen. Mittels Hilfe von GPS-Geräten und Stirnlampen suchten sie sich so den Weg zur Hütte, um das Pärchen zu finden.

Tanzen um sich warm zu halten

Die Bergretter trafen schliesslich um 18 Uhr bei der Unterkunftshütte ein. „Wir haben getanzt, um bei Laune zu bleiben und uns warm zu halten,“ so die beiden unverletzten Skitourengeher. Gemeinsam machten sich die Bergretter mit dem Pärchen auf den Weg zurück zur Unterkunft am Krippenstein. Nach einer Stunde kam die gesamte Gruppe wieder unbeschadet am Krippenstein an.


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