Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Tragseil der Seilbahn herausgesprungen: Rettungsaktion am Feuerkogel (Update 13.7., 6.38 Uhr)

Online Redaktion, 12.07.2023 11:09

EBENSEE. Mittwochmorgen mussten sechs Personen aus einer Gondel der Feuerkogel-Seilbahn gerettet werden; das Tragseil war herausgesprungen.

 (Foto: Weihbold)
(Foto: Weihbold)

Die Personen, allesamt Seilbahnmitarbeiter, sind unverletzt. Das herausgesprungene Tragseil dürfte eine Folge des Sturms in der Nacht auf Mittwoch sein. Die Personen wurden mit dem Hubschrauber gerettet, im Einsatz waren die Bergrettung Ebensee und die Alpin- und Flugpolizei Salzburg. Die Seilbahn ist außer Betrieb.

Update

„Bei der heutigen Inbetriebnahme der Feuerkogel-Seilbahn ist es bei der routinemäßigen Kontrollfahrt am Morgen zu einem Notstopp aufgrund eines technischen Defekts in Folge von Sturmschäden der gestrigen Nacht gekommen. Sechs Mitarbeiter der Feuerkogel-Seilbahn befanden sich zu diesem Zeitpunkt in den Kabinen. Die Mitarbeiter wurden mit dem Polizei-Hubschrauber unverletzt aus den Kabinen geborgen. Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für die Mitarbeiter. Gäste befanden sich zum Zeitpunkt des Notstopps nicht in der Bahn. Die Feuerkogel-Seilbahn ist aufgrund des Vorfalls vorübergehend außer Betrieb. Nähere Informationen zur Wiederinbetriebnahme entnehmen Sie bitte der Website www.feuerkogel.info„, informieren die Betreiber der Feuerkogel Seilbahn Ebensee.

Update II

Da bei sämtlichen Bergeplänen der Seilbahn vorausgesetzt ist, dass das Tragseil sich in dessen Position befindet, konnte kein standardisiertes Rettungsverfahren angewendet werden. Aus diesem Grund wurde die Flugpolizei zum Einsatz hinzugezogen und flog drei Alpinpolizisten und einen Bergretter auf die Stütze 1 der Seilbahn. Von dort aus arbeiteten sich die Einsatzkräfte unter Einsatz aufwendiger Seiltechnik und mittels einer Wurfleine bis zur Gondel vor. Da eine anschließende Rettung per Polizeihubschrauber direkt von der Gondel aus nicht möglich war, wurden alle sechs Personen ca. 60 Meter auf den Boden abgeseilt. Der Steig, welcher vom Tal zur Stütze 1 führt, kann als steiles, absturzgefährdetes Gelände beschrieben werden und daher wurde von einer terrestrischen Rettung abgesehen. Die aus der Gondel befreiten Bediensteten wurden von den Einsatzkräften somit ein Stück bergwärts zu einer Waldlichtung geführt und von dort vom Polizeihubschrauber „Libelle Salzburg“ per variablen Tauflug ins Tal geflogen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Wanderer auf Traunstein in Dunkelheit geraten: Bergrettungseinsatz

Wanderer auf Traunstein in Dunkelheit geraten: Bergrettungseinsatz

GMUNDEN. Zwei Wanderer gerieten auf dem Traunstein in die Dunkelheit und mussten von der Bergrettung unterstützt werden.

Tips - total regionalOnline Redaktion
Tourist mit Turnschuhen am Dachstein von Flugpolizei gerettet

Tourist mit Turnschuhen am Dachstein von Flugpolizei gerettet

GMUNDEN. Ein unzureichend ausgerüsteter Wanderer aus Südkorea musste auf dem Dachsteinplateau von der Flugpolizei gerettet werden, da er den ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Tödlicher Unfall in Ebensee: Beifahrer stirbt nach Kollision mit Bäumen

Tödlicher Unfall in Ebensee: Beifahrer stirbt nach Kollision mit Bäumen

EBENSEE. Ein 21-Jähriger kam am Dienstagabend mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und prallte gegen zwei Bäume, wobei sein Beifahrer (29) tödlich ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Plumpsklo-Brand in Bad Ischl

Plumpsklo-Brand in Bad Ischl

BAD ISCHL. Am Dienstagabend wurden die Florianis der Feuerwache Rettenbach und der Hauptfeuerwache Bad Ischl zu einem Brandverdacht in den Bereich ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Ausgelaufener Diesel und Unfall: Feuerwehreinsätze in Bad Ischl

Ausgelaufener Diesel und Unfall: Feuerwehreinsätze in Bad Ischl

BAD ISCHL. Am Mittwoch wurde die Hauptfeuerwehr Bad Ischl bereits zu zwei Einsätzen alarmiert. Zum einen, um ausgetretene Betriebsstoffe zu ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Zechpreller radelte von Hotel zu Hotel

Zechpreller radelte von Hotel zu Hotel

BAD GOISERN. Ein 32-Jähriger radelte von Unterkunft zu Unterkunft, aß, trank, übernachtete und fuhr dann ohne zu zahlen weiter. 

Tips - total regionalOnline Redaktion
Weitere Beiträge