Rettungshubschrauber "Martin 3" musste Wanderer vom Sonnstein und vom Traunstein fliegen
EBENSEE/ GMUNDEN. Gleich zwei Mal musste am Samstag der Rettungshubschrauber „Martin 3“ im Bezirk Gmunden ausrücken, beide Rettungseinsätze spielten sich am Berg ab.

Gegen 11 Uhr unternahm eine 53-Jährige aus Wels gemeinsam mit zwei weiteren Wanderern eine Tour auf den 1.037 Meter hohen Großen Sonnstein im Gemeindegebiet von Ebensee. Beim Abstieg stolperte die Frau, stürzte und verletzte sich dabei. Zufällig vorbeikommende Wanderer, darunter zwei Ärzte, leisteten sofort Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Mit dem Notarzthubschrauber „Martin 3“ wurde die Frau zum Zwischenlandeplatz in Trauneck geflogen und schließlich ins Krankenhaus eingeliefert.
Gestürzte Frau von Traunstein gerettet
Eine 31-Jährige aus dem Bezirk Scheibbs unternahm am Freitag eine Wanderung auf den Traunstein. Sie übernachteten oben und wanderten über die „Mairalm“ am Samstagvormittag wieder hinunter. Dabei stürzte sie und verletzte sich, sodass ein selbstständiges Absteigen nicht mehr möglich war. Der Notarzthubschrauber konnte die verletzte Frau rasch orten, jedoch vorerst aufgrund des stark böigen Windes nicht retten. Bergrettung und Beamte der Alpinpolizei bereiteten daher eine bodengebundene Rettung mittels Trage und Dyneema-Seilen vor. Beim dritten Anflug konnte die verletzte Frau letztendlich vom Notarzthubschrauber „Martin 3“ doch noch mittels Tau gerettet und ins Krankenhaus geflogen werden.


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