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Großbrand auf einem Bauernhof in Bad Goisern erfordert umfangreichen Feuerwehreinsatz

Online Redaktion, 19.01.2026 14:38

BAD GOISERN. (Update 20.1.) Montagmittag wurden die Feuerwehren der Marktgemeinde Bad Goiserns zu einem Brand auf einem Bauernhof in abgelegener Lage alarmiert.

Foto: FF Bad Goisern
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Es stand auf einem Gehöft auf rund 800 Meter Seehöhe bei der Alarmierung ein Dachstuhl in Brand. Die Feuerwehren nahmen umgehend die Löscharbeiten auf, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern und den Brand zu löschen.

Auf Grund der sehr schwierigen Löschwasserversorgung stellten mehrere Tanklöschfahrzeuge aus der Gemeinde und das Wechselladerfahrzeug der FF Bad Ischl die Löschwasserversorgung sicher. Die Arbeiten dauerten bis in die Abendstunden hinein an.

Update 20.1.

Für die anrückenden Feuerwehren war es ein herausfordernder Einsatz, denn nur eine teils schmale, kurvenreiche Bergstraße über fünf Kilometer Länge führt zu dem Brandobjekt in exponierter Lage.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand das Wohnhaus – großteils aus Holz errichtet – in Vollbrand. „Von den Tanklöschfahrzeugen wurde sogleich ein Löschangriff mit mehreren Strahlrohren vorgenommen und Nebengebäude vor der Hitzestrahlung geschützt“, beschreibt Einsatzleiter Franz Rainer die ersten Maßnahmen.

Wind und Wasserknappheit erschwerten Löschmaßnahmen

Teils heftige Windböen aus wechselnder Richtung erschwerten die Löschmaßnahmen und ließen das Feuer immer wieder aufflammen. Die jedoch größte Herausforderung war die Wasserknappheit, die den Feuerwehren den Löscheinsatz in dieser exponierten Lage erschwerte. Stammte in der Erstphase das Löschwasser aus den Tanklöschfahrzeugen, musste erst über eine lange Zubringleitung weiteres Wasser von einem Hochbehälter zur Einsatzstelle gefördert werden.

Da die Löschmengen der zwei vorhandenen Großtanklöschfahrzeuge im Gemeindegebiet nicht ausreichten, wurde sogar die FF Bad Ischl mit dem Wechselladefahrzeug zugezogen. Mittels mehrerer (Groß-)Tanklöschfahrzeuge und dem Wechselladefahrzeug wurde ein Pendelverkehr eingerichtet und Löschwasser vom Tal aus zum hochgelegenen Brandobjekt transportiert.

Einsatz wird am Dienstag weiterlaufen

Aufgrund der Einsturzgefahr konnten die Löschmaßnahmen diesmal nur von außen erfolgen und zogen sich mit hohem Personal- und Materialeinsatz bis nach Einbruch der Dunkelheit. Doch auch während der Nachtstunden war es notwendig, die Löschmaßnahmen fortzuführen und immer wieder Löschwassernachschub vom Tal auf den Berg zu liefern. Auch am Dienstag wird laut der Feuerwehr Bad Goisern noch eine Fortsetzung des Einsatzes notwendig werden.

Seitens der Feuerwehren Bad Goisern, St. Agatha, Lasern, Weissenbach, Bad Ischl und der Betriebsfeuerwehr Steeg standen 110 Kräfte im Einsatz, weiters das Rote Kreuz, die Polizei sowie das Abschnittsfeuerwehrkommando Bad Ischl.


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