Totalsperre der A1 nach Auffahrunfall bei Laakirchen
LAAKIRCHEN. Nach einem Auffahrunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen ist es auf der A1 bei Laakirchen zu einer Totalsperre der Richtungsfahrbahn Wien gekommen.

Auf der A1 Westautobahn ist es am Donnerstagabend im Bereich Laakirchen zu einem schweren Auffahrunfall mit mehreren Fahrzeugen gekommen.
Gegen 17.15 Uhr hatte sich aufgrund eines Verkehrsunfalles ein Rückstau gebildet. Ein 28-jähriger Mann aus dem Bezirk Salzburg-Umgebung dürfte das Stauende zu spät bemerkt haben und prallte mit seinem Wagen gegen das Heck des Autos eines 32-Jährigen, der mit einem mit Autogas betriebenen Fahrzeug unterwegs war.
Durch den Aufprall wurde der Wagen des 32-Jährigen auf den davor im Rückstau stehenden Pkw eines 27-Jährigen geschleudert, der wiederum auf das Heck des Autos einer 50-Jährigen aus dem Bezirk Vöcklabruck geschoben wurde.
Leck im Gastank
Der 32-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde nach der Erstversorgung in das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck gebracht. An seinem Fahrzeug entstand erheblicher Schaden.
Der Gastank wurde so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass ein Leck entstand und Gas austrat. Aufgrund der Gasausströmung wurden die Feuerwehrkräfte alarmiert. In Abstimmung mit den Einsatzkräften sperrte die Polizei den Gefahrenbereich großräumig ab.
Zwei Stunden Sperre auf der A1
Die Richtungsfahrbahn Wien musste für die Dauer der kontrollierten Entleerung des beschädigten Gastanks für rund zwei Stunden vollständig gesperrt werden. Bei der Anschlussstelle Regau wurde der Verkehr abgeleitet. Die aufwendigen Arbeiten an der Unfallstelle und die Sicherungsmaßnahmen dauerten bis in den Abend. Gegen 21 Uhr konnte die Autobahn in Richtung Wien wieder für den Verkehr freigegeben werden.


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