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Online Redaktion, 23.05.2026 19:58

SCHARNSTEIN. Viechtwang in der Gemeinde Scharnstein stand am Samstagnachmittag im Zeichen einer großangelegten Einsatzübung. Um 15 Uhr erfolgte die Alarmierung: Brand in einem Gasthaus, mehrere Personen im stark verrauchten Gebäude vermisst. Innerhalb kurzer Zeit rückten elf Feuerwehren sowie das Rote Kreuz zur angenommenen Einsatzstelle aus.

Foto: FOTOKERSCHI
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Im Mittelpunkt der Übung stand ein herausfordernder Innenangriff unter schwerem Atemschutz. Mehrere Atemschutztrupps drangen in das verrauchte Gebäude vor, suchten die vermissten Personen und brachten mehrere Verletzte ins Freie. Dort wurden sie vom Roten Kreuz übernommen und weiter betreut.

Acht Pumpen, mehr als 100 Schläuche

Parallel dazu musste eine umfangreiche Löschwasserversorgung aufgebaut werden. Neben einer Zubringerleitung vom Hydranten wurden zwei weitere Leitungen aus der Alm über eine längere Wegstrecke gelegt. Insgesamt waren acht Pumpen im Einsatz. Allein für die Zubringerleitungen wurden 104 B-Schläuche verwendet – ein enormer logistischer Aufwand, der von den eingesetzten Kräften koordiniert abgearbeitet wurde.

Zur Unterstützung der Einsatzleitung war die Einsatzführungsunterstützung des Bezirks Gmunden vor Ort. Zusätzlich lieferte die Drohne der Feuerwehr Grünau im Almtal wichtige Luftbilder und ein Lagebild für die Einsatzleitung. So konnten Kräfte, Wasserförderung und Abschnittsaufgaben besser koordiniert werden.

Insgesamt nahmen rund 150 Einsatzkräfte an der Übung teil. Ziel war es, die Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren, des Roten Kreuzes und der Einsatzführungsunterstützung unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig abgestimmte Abläufe, Kommunikation und eine gesicherte Wasserversorgung bei größeren Brandereignissen sind.


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