Zwei Hubschraubereinsätze für Wanderer in Oberösterreich
STEINBACH AM ATTERSEE/EBENSEE. Im alpinen Gelände des Höllengebirges und bei Ebensee waren am Samstag Hubschrauber im Einsatz, um verunglückte bzw. in Not geratene Wanderer zu retten.

Eine 59-Jährige aus dem Bezirk Grieskirchen unternahm am Samstag gemeinsam mit ihrer 56-jährigen Schwester eine Bergtour im westlichen Höllengebirge in Steinbach am Attersee. Die beiden Frauen starteten um 7 Uhr im Ortsteil Weißenbach und wanderten über die Mahdlschneid auf die Brennerin.
Beim anschließenden Abstieg stolperte die 59-Jährige gegen 16.15 Uhr, stürzte und prallte mit dem Kopf gegen einen Stein. Die Verletzte wurde nach der medizinischen Erstversorgung vom Team des Notarzthubschraubers mittels Bergetau gerettet und ins Krankenhaus geflogen.
Tourplanung per App missglückt
Ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Korneuburg und ein 21-jähriger Wiener beabsichtigten am Samstag ab 11 Uhr vom Taferlklaussee im Ortsgebiet von Altmünster auf die Riederhütte im Ortsgebiet von Ebensee zu wandern. Zu diesem Zweck planten sie ihre Tour mittels einer App bzw. wählten sie hierbei einen bereits vorhandenen Track aus.
Der Track führte die beiden Wanderer über den vorderen Langbathsee zur Schwarzeckalm entlang eines markierten Weges. Ab hier führte sie die App auf einen nicht markierten Steig in unwegsames Gelände in die sogenannte Nordrinne unterhalb des Alberfeldkogels.
Duo traute sich nicht mehr weiter
Auf einer Seehöhe von rund 1500 Meter steilte das Gelände an bzw. führte der Steig in ein Gelände, in dem sich die beiden nicht mehr weiter trauten, weswegen sie den Notruf wählten. Die Rettung erfolgte durch den Polizeihubschrauber Libelle; beide Wanderer konnten ohne Verletzungen ins Tal geflogen werden.


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