Fünf junge Männer im Höllengebirge aus Bergnot gerettet
BEZIRK GMUNDEN. Fünf junge Männer aus Wien mussten am Samstagabend im Höllengebirge von der Bergrettung und der Alpinpolizei gerettet werden, nachdem sie sich auf einem unmarkierten Steig verlaufen und in eine Notsituation geraten waren.

Fünf junge Männer im Alter von 19 Jahren bis 21 Jahren starteten am Sonntag gegen 10.30 Uhr ihre Wanderung mit dem Ziel Höllengebirgsüberschreitung. Sie parkten ihr Fahrzeug beim Vorderen Langbathsee und starteten ihren Marsch Richtung Hochleckenhaus und weiter Richtung Brunnkogel.
Alternativroute per App gesucht
Als sie bereits mehrere Stunden unterwegs waren, stellten sie fest, dass sie den ursprünglich geplanten Weg nicht mehr schaffen würden und suchten daher nach Alternativen. Über eine App wurde ihnen der Hirschlukensteig Richtung Langbathsee angezeigt. Dieser Steig ist unmarkiert und es sind auch leichte Kletterstellen zu überwinden.
Bereits zu Beginn dieses Steiges hatten sie Probleme, die später größer wurden. Gegen 21.45 Uhr setzten die jungen Männer einen Notruf ab. Zu diesem Zeitpunkt waren sie zwar unverletzt, aber erschöpft, hatten zum Teil Kreislaufprobleme und waren leicht unterkühlt. Sie hatten auch keine entsprechenden Leuchtmittel bei sich.
Sicher ins Tal gebracht
Ein Trupp des Bergrettungsdienstes Ebensee und ein Beamter der Alpinpolizei Gmunden stiegen daraufhin zu den Männern auf und versorgten sie. Anschließend wurden die fünf Wiener jeweils mit einem Seil gesichert, und es erfolgte der gemeinsame Abstieg ins Tal. Gegen 2.45 Uhr waren sie wieder bei ihrem Fahrzeug und Ausgangspunkt ihrer Bergtour.


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