Feuerwehrleute mussten in Bad Goisern zu Fuß zu brennendem Baum aufsteigen
BAD GOISERN. Am Freitag wurde die FF St. Agatha zu einem Baumbrand alarmiert. Wanderer hatten einen brennenden Baum am Gipfel des Raschbergs gemeldet. Auch ein Hubschrauber entdeckte den Brand aus der Luft, bestätigte die Meldung und veranlasste die Alarmierung der Feuerwehr.

Aufgrund der exponierten Lage auf 1.487 Metern Seehöhe und der fehlenden Löschwasserversorgung wurden direkt Löschrucksäcke und Schanzwerkzeug vom Waldbrandstützpunkt in das Kleinrüstfahrzeug verladen. Zusätzlich wurden drei Flughelfer mitgenommen.
Aufstieg zum Brand zu Fuß
Da die Einsatzstelle mit den Fahrzeugen nicht erreichbar ist, fuhren diese so weit wie möglich. Anschließend wurden Werkzeug und Löschwasser in den Löschrucksäcken mühsam zu Fuß zum Brandort getragen. Dort wurde der Baum gefällt und abgelöscht. Da der Brand bereits ins Erdreich eingedrungen war, wurden außerdem der Wurzelstock und die Umgebung umgegraben und nachgelöscht.
Nach rund zwei Stunden konnte „Brand aus“ gegeben werden, und die Einsatzkräfte traten den Rückmarsch an.
Als Brandursache wird ein Blitzschlag während der letzten Unwetter vermutet. Die Lage des Brandortes stellte die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung. Da sich das Brandgeschehen jedoch auf einen kleinen Bereich beschränkte, konnte der Brand mit spezieller Waldbrandausrüstung relativ rasch gelöscht werden.








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