Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

GMUNDEN. Bis auf den letzten Platz gefüllt - sogar Teile der Bühne wurden besetzt - war das Stadttheater bei einem Dialog zwischen André Heller und dem Philosophen Franz Schuh.

Franz Schuh (l.) diskutierte im Stadttheater Gmunden mit André Heller. Foto: Rudi Gigler
Franz Schuh (l.) diskutierte im Stadttheater Gmunden mit André Heller. Foto: Rudi Gigler

„Über Gott und die Welt“: Mit diesem weit gefassten Thema eröffneten Heller und Schuh ihren intensiven Dialog. Heller erzählte Episoden aus seinem Leben, teilte mit dem Publikum Erinnerungen und persönliche Gedanken. Der zweite Teil des Abends war dem im Mai veröffentlichten großen Roman „Das Buch vom Süden“ gewidmet. Der Autor las daraus zwei Passagen, das anschließende Gespräch brachte weitere intensive, heitere und ernste Momente. Das Publikum folgte den beiden Diskutanten gespannt bis in den späten Abend, das Gespräch dauerte zweieinhalb Stunden.

Bereits am Vorabend, gestaltete die charismatische Schauspielerin Andrea Eckert einen Gesangs- und Rezitationsabend unter dem programmatischen Titel „Zum Weinen schön, zum Lachen bitter“, der nach einer Idee von André Heller entstanden ist. Die Künstlerin vermittelte darin faszinierende Meisterwerke jüdischer Komponisten, Dichter und Kabarettisten, wie Friedrich Hollaender, Georg Kreisler, Randy Newman, Elfriede Gerstl und anderen. Ein Abend voller Humor, Witz, Aberwitz, Schmerz, Verzweiflung und Abgrund mit Liedern und Texten von Menschen, deren Seele begabt ist für ein „himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden