Gmunden wird drei Tage lang zum Zentrum der „Keramikwelt“
GMUNDEN. Am letzten Augustwochenende ist die Stadt Gmunden seit bald drei Jahrzehnten „tonangebend“, wenn es um Kunst und Kunsthandwerk aus Keramik und Porzellan geht. Auch heuer findet vom Freitag, 26., bis zum Sonntag, 28. August, der Töpfermarkt statt.

130 Töpfer aus vielen Ländern Europas reisen auch heuer an den Traunsee und machen die Keramikstadt zum Treffpunkt des Töpferhandwerkes und der Keramikkunst. Einige kommen schon seit vielen Jahren, aber auch neue Keramiker gibt es jedes Jahr zu entdecken – unter anderem aus dem diesjährigen Gastland Korea. Neben dem eigentlichen Markt ist auch die Keramikkunst zentral: So sind im K-Hof/Kammerhof Museen Gmunden die Ausstellungen „Behausungen“ von Christine Möhring, sowie „Passions Früchte“ der Faenzapreisträgerin Helene Kirchmair zu sehen. Weitere Ausstellungen sind in der VKB-Galerie, im Salzfertigerhaus in der Kirchengasse, im KUNST:RAUM Gmunden und im Palas des Seeschlosses Ort zu finden.
Töpfermarktpreis und ein buntes Rahmenprogramm
Der Kunstwettbewerb zum „Töpfermarktpreis“ steht heuer unter dem Motto „Gesicht/face“. Dabei wird auch ein Publikumspreis vergeben. Zu sehen sind die eingereichten Werke im Festsaal des Gmundner Rathauses.
Für Unterhaltung am „Töpferwochenende“ sorgt unter anderem die Musikgruppe Modovidlo aus Tschechien. Thomas Benirschke wird mit seiner „Zauberscheibe“ kleine und große Gäste verzaubern, und unter der Schillerlinde können Kinder selbst mit Ton experimentieren.


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