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GMUNDEN. Mit einer Gedenkausstellung anlässlich seines 120. Todestages würdigt man in den K-Hof Museen ab Sonntag, 7. Mai, den Komponisten Johannes Brahms, der oft in Gmunden zu Gast war.

Johannes Brahms im Garten der Villa Miller-Aichholz in Gmunden Foto: Eugen von Miller zu Aichholz

Während der Sommermonate 1880 und 1882 sowie 1889 bis 1896 hielt sich Johannes Brahms in Bad Ischl auf und besuchte von dort aus sehr oft seine Wiener Freunde, die Familie Dr. Victor von Miller zu Aichholz, in deren Villa in Gmunden.

Konzert für die Königin von Hannover

Brahms fühlte sich dort sehr wohl, muszierte mit dem Hausherrn, unternahm ausgedehnt Spaziergänge in den prachtvollen Parkanlagen der Familie und genoss die exquisiten Speisen die ihm die Hausherrin, Olga von Miller zu Aichholz, servieren ließ. Er traf aber auch zahlreich Musikerkollegen und Freunde so unter anderem Joseph Joachim, Carl Goldmark, Julius Epstein, Dr. Eduard Hanslick, Max Kalbeck und Ignaz Brüll zum regem Gedankenaustausch und gemeinsamen Musizieren. Einige Male wurde er auch von Königin Marie von Hannover in deren Gmundner Villa eingeladen, wo er dann gemeinsam mit seinem Freund Joseph Joachim für die Königin und deren Tochter Prinzessin Mary musizierte.

Zu sehen: Original-Möbel samt Bösendorfer-Flügel

Der Brahmsfreund Dr. Victor von Miller zu Aichholz gründete nach dem Tod seines Freundes auf seinen Gmundner Besitzungen im Jahre 1900 ein „Brahms-Museum“. In dem extra dafür errichteten Gebäude ließ Victor Miller-Aichholz die Wohnräume der Ischler Sommerwohnung mit den Original-Möbeln nachstellen. Die Bestände dieses Museums befinden sich heute im Besitz der Kammerhof Museen Gmunden, Teile daraus sind im Rahmen der Ausstellung zu sehen, so auch das Schlaf- und das Wohnzimmer der Ischler Sommerwohnung.


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