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GMUNDEN. Ein Open-Air-Klassikkonzert mit dem Brucknerorchester, Sopranistin Regula Mühlemann und Startenor Rolando Villazón kann man am 2. und 4. Juli im Toskana Kongress erleben. Tips sprach vorab mit Dirigent Markus Poschner. 

Markus Poschner (Foto: Foto: Reinhard Winkler)
Markus Poschner (Foto: Foto: Reinhard Winkler)

Tips: In Gmunden stehen vor allem Stücke mit Salzkammergut-Bezug auf dem Programm. Nach welchen Kriterien haben Sie die Kompositionen ausgewählt?

Markus Poschner: Es ist auffallend, wie viele der größten Komponisten ihre Inspiration in der Gegend um Gmunden gesucht haben. Mich hat interessiert, welchen Nachhall dies in ihren Werken eventuell hinterlassen hat. Goldmark beispielsweise schrieb eine kurze Tondichtung mit dem Titel „Der Frühling“, ein herrliches Stück voller Natur-Empfindung. Aber auch Schubert, Lehar, Korngold und natürlich Brahms waren intensiv in der Region unterwegs, um zu sich und letztlich zum Schreiben zu finden. Das fand ich sehr spannend, den Ursprung aufzuspüren.

Tips: Welche Highlights erwarten die Besucher?

Poschner: Ich bin sicher, dass das gesamte Programm ein Anlass zu großer Freude ist, vor allen Dingen auch nach so langer Zeit des Schweigens. Wir haben viele bekannte Werke, aber auch wunderschöne Raritäten dazu genommen. Sehr spannend.

Tips: Das Publikum ist natürlich besonders gespannt auf Stargast Rolando Villazón: Können Sie etwas über die Zusammenarbeit mit ihm sagen?

Poschner: Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit, die Proben beginnen ja erst demnächst und wir arbeiten zum ersten Mal zusammen. Er war sehr neugierig auf unsere Ideen, die Repertoireauswahl hatten wir dann ruckzuck besprochen. Er sprüht ja nur so vor Phantasie und Kreativität, es ist die reinste Freude.

Termine: Fr., 2. (Voraufführung) und So., 4. Juli, um 19.30 Uhr im Toskana Park

Infos und Karten: www.festwochen-gmunden.at


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