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HALLSTATT. Auf dem Hallstätter Salzberg wurde im Rahmen des „Festival der Regionen“ nun das Kunstprojekt „Salzwelten Underground“ offiziell enthüllt.

 (Foto: fdr.at/Nick Mangafas)
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Die Arbeit von KulturNaut Florian Nitsch ist geprägt von einem Besuch des Salzbergwerks mit dem Chefarchäologen Hans Reschreiter vom Naturhistorischen Museum in Wien und Harald Pernkopf von den Salzwelten im Oktober 2020. Alle scheinbar noch so unscheinbaren Dinge waren dabei für den Künstler interessant, vor allem jedoch der Aspekt, dass in der Archäologie in das Gestein gegraben und anhand gefundener Objekte Geschichte erzählt wird.

„Wir freuen uns, in den Salzwelten Hallstatt ein weithin sichtbares Zeichen für die Kunst gesetzt zu haben. Ich gratuliere Florian Nitsch und bedanke mich für die unkomplizierte Zusammenarbeit“, so Kurt Reiter, Geschäftsführer der Salzwelten GmbH.

Das Kunstobjekt

Die Installation ist an der längsten Horizontale elf Meter lang und an der längsten Vertikale 3,2 Meter lang – die Montage gemeinsam mit der Firma Siebdruck Stadler dauerte einen ganzen Tag lang. Abgesehen vom Text und vom schwarzen Hintergrund besteht die Arbeit aus genau 3 Elementen, die verschieden variiert, eingefärbt, verzerrt, vergrößert, verkleinert und positioniert wurden: einer Schraffur, einem an den Ecken abgerundeten Quadrat und einer Gesteinsform. Die Schraffur auf der Arbeit wurde in nur zehn Sekunden am iPad gezeichnet, sie drückt das 5.000-jährige Graben in den Berg aus und Florian Nitschs Liebe zu Kontrasten in allen Varianten.

Im gesamten Prozess waren mehrere Menschen eingebunden, ein Philosoph, Kunst-Historiker und Künstler, auch das Gedicht „Archäologie“ ist in die Arbeit eingebaut. Über die Artivive App wird Salzwelten Underground zusätzlich zum Leben erweckt. Weiters entstanden zwei Malereien auf Leinwand, die in der Ausstellung im Postgebäude zu sehen sind und die Arbeit „Salzwelten Underground“ als gestalterische Grundlage haben.

Salzwelten Underground wird nach dem Festival der Regionen langfristig am Rudolfsturm verbleiben


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