Saisonstart in der Galerie Tanglberg
VORCHDORF. An ihren beiden Standorten – im Haus Tanglberg und im Schloss Hochhaus – zeigt die Galerie Tanglberg ab Montag, 2. Mai, Zeichnungen aus fünf Jahrhunderten. Das Motto der hochrangigen Schau lautet: „Mit den Augen von heute“.

„Die Zeichnung birgt einen großen Reichtum an Ideen, an Darstellungsmöglichkeiten des Geistigen und gerade diese Vielfalt erzeugt Interesse“, sagt Erich Spitzbart. Er arrangiert die Neuerwerbungen und Werke aus dem Fundus in aktuellen Konstellationen und Themengruppen und präsentiert Ausgewähltes und Kostbarkeiten in der neu installierten „Kunstkammer“, der ehemaligen Schlosskapelle.
In der Sonderschau „Der Holzschnitt – eine vergessene Technik“ zeigen die Farbholzschnitte der Jugendstilkünstler eine besondere Farbnuancierung, da sie sich, wie die japanischen Meister, der Technik des Aquarelldrucks bedienen. Nach 1945 erneuerte HAP Grieshaber den Holzschnitt und entwickelte ihn zum eigenständigen monumentalen Wandbild.
Auf der Liste der Galeriekünstler finden wir Namen von A wie Attersee, C wie Canova, D wie van Dyck, über Kirchner, Lassnig, Miro, Nitsch, Rubens bis zu Wotruba, Wurm und Zechyr.
In der Ur-Galerie Tanglberg sind Arbeiten von 1945 bis heute zu sehen, im Schloss Hochhaus Altmeisterzeichnungen vom 16. bis ins 19. Jahrhundert sowie Zeichnungen aus der Moderne bis heute.
Die Galerie ist freitags von 14 bis 17 Uhr und nach telefonischer Anmeldung (0650/8401075) zugänglich.


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