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SCHARNSTEIN. Ferdinand Reisenbichler eröffnet am Donnerstag, 4. August, um 17 Uhr seine Ausstellung in der Moserei. Unter anderem setzt er dabei ferngesteuerte Fahrzeuge und Wischroboter als Ausführende seiner künstlerischen Ideen ein.

 (Foto: Ferdinand Reisenbichler)
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Ferdinand Reisenbichler zu seinem Projekt „Crossing the Line“: „Kunst ist für mich ein Dialekt meiner Sprache. Es ist der Fehler, die Unzulänglichkeit, ein absurder Gedanke welche am Anfang der Tat steht. Alles andere ist Entwicklung und Arbeit und am Ende spricht ES. Das Projekt Crossing the Line entstand nachdem ich eine Doku über Erwin Wurm gesehen hatte. Der Künstler als Ideengeber, ein Stab an Mitarbeitern als Ausführende – traumhafte Umstände für das Kunst tun. Es würde mein Budget deutlich überschreiten würde ich Mitarbeiter engagieren. Die Frage war: Wie kann ich leistbare Mitarbeiter finden und was können sie,  welche Möglichkeiten ergeben sich daraus für mich und wie kann ich sie für meine Ideen be.nützen? Meine Wahl fiel auf ferngesteuerte Autos und Wischroboter. Sie können sich bewegen und meine künstlerische Idee umsetzen – und hier bin ich im künstlerischen Universum der Geldkunst gelandet aber Low Budget. Es ist faszinierend die zwanghafte Spurtreue eines Wischroboters zu beobachten und ihn durch Hindernisse zu einer kreativen Reaktion zu zwingen und es ist lehrreich die Antriebslosigkeit eines ferngesteuerten Autos durch „Manipulation“ für eigene Zwecke aus/zu/nützen – und hier wird Kunst zu einer gesellschaftliche Paraphrase. Meine Helfer und ich begrüßen dich gerne bei der Ausstellungseröffnung und geben dir die Möglichkeit die Rolle eines respektvolles und kreativen Hindernis einzunehmen.“

Die Eröffnung dauert von 17 bis 22 Uhr, einleitende Worte um 19 Uhr. Der Künstler ist anwesend.

Ausstellungsdauer: bis 3. September


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