Darum durfte Musiker Rafael Fingerlos in der Gmundner Brahms-Sammlung stöbern
GMUNDEN. Bein Museumsstücken gilt für gewöhnlich „Berühren verboten“. Doch es gibt auch Ausnahmen: Für ein besonderes Brahms-Konzert im Rahmen der Salzkammergut Festwochen Gmunden übersiedeln kurzfristig Stücke aus der Brahms-Sammlung des Kammerhofmuseums ins Stadttheater. Ausgewählt hat sie der Bariton Rafael Fingerlos.

Stühle, ein Waschtisch, Kästen,... Das Kammerhofmuseum hat aus den Beständen der Miller von Aichholz-Stiftung eine beachtliche Sammlung an Gegenständen des Komponisten und langjährigen Salzkammergut-„Sommerfrischlers“ Johannes Brahms.
Einige besondere Stücke - darunter ein Hammerklavier aus dem Jahr 1796 und das Flügelhorn von Brahms´ Vater - werden beim Konzert „Brahms und die Volksmusik“ am 21. Mai im Gmundner Stadttheater auf der Bühne zu sehen sein. Sie werden auch in die Handlung eingebaut, denn Michael Dangl wird als „Brahms“ durch den Abend führen, der zwischen Volksmusik und Klassik pendelt.
Brahms-Konzert in Gmunden
Die Auswahl der Museumsstücke übernahm - unterstützt von Direktor Johannes Weidinger - Rafael Fingerlos. Der Bariton hat den Konzertabend gemeinsam mit Franz Welser-Möst konzipiert und wird auch selbst zu hören sein.
Zum Konzertabend sagt er: „Brahms hat einmal geschrieben: Meine wichtigste Errungenschaft ist meine Sammlung der Volksmusik. Volksmusik und Klassik sind eng miteinander verbunden - und im Konzert sollen sie miteinander verschmelzen“. Neben Fingerlos spielen das Ensemble Tschejefem und der Pianist Sascha el Mouissi.
Infos und Karten zum Konzert „Johannes Brahms und die Volksmusik“ am Sonntag, 21. Mai, um 20 Uhr im Stadttheater Gmunden auf: www.festwochen-gmunden.at


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