Vorpremiere von "Rickerl - Musik ist höchstens a Hobby" mit Regisseur Adrian Goiginger
GMUNDEN. Eine melancholische und emotionale Geschichte mit viel schwarzem Humor steht am Dienstag, 16. Jänner, um 19 Uhr Kino Gmunden auf dem Programm: Rickerl - Musik ist höchstens a Hobby erzählt, wie ein chaotischer Hochzeitssänger und Totengräber in Wien sein Leben und seine Beziehung zu seinem kleinen Sohn auf die Reihe zu bringen versucht - und sich dabei selbst am meisten im Weg steht. Regisseur Adrian Goiginger kommt für ein Publikumsgespräch nach Gmunden.

Die Wiener Beisl und Tschocherl sind Erich „Rickerl“ Bohaceks (Voodoo Jürgens) Wohnzimmer und Bühne: Im dichten Zigarettenrauch spielt er sich allabendlich für ein kleines Taschengeld direkt in die Herzen derer, die sich dort jede Nacht rumtreiben. Und statt endlich seine erste eigene Platte aufzunehmen, schlägt sich Rickerl mit Gelegenheitsjobs durch, ist Totengräber und Hochzeitssänger. Sein karges Einkommen reicht nicht einmal für einen Kinobesuch mit seinem sechsjährigen Sohn Dominik, den er über alles liebt. Für Dominik ist Rickerls anarchisches Boheme-Leben Abenteuer und Anstrengung zugleich. Zumal seine Mutter, Rickerls Ex-Freundin Viki, gut bürgerlich mit ihrem neuen Freund lebt; einem „gstopften Piefke“ mit Eigenheim und Rollrasen. Rickerl, Freigeist und Chaot zugleich, steht sich immer wieder selbst im Weg. Sei es beim aufrichtigen Versuch, ein guter Vater zu sein, oder als Musiker endlich durchzustarten. Erst als er Gefahr läuft, seinen Sohn endgültig zu verlieren, merkt er, dass er nicht länger vor sich selbst davonlaufen kann.
Neben Voodoo Jürgens, dessen Lieder auch eng mit der Hauptrolle verwoben sind, sind auch Agnes Hausmann als Viki, Ben Winkler als Dominik sowie Rudi Larsen, Nicole Beutler und Der Nino aus Wien zu sehen.


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