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BAD ISCHL. Am Freitag, 19. Juli, eröffnet am Bertha von Suttner-Platz in Bad Ischl eine Ausstellung über die Folgen des Ersten Weltkrieges.

Auf Initiative des Europaabgeordneten Hannes Heide ist die Ausstellung "After the Great War" ab Freitag, 19. Juli, für einen Monat in Bad Ischl zu sehen. Im Vorjahr wurde sie vor dem Europaparlament in Brüssel gezeigt. (Foto: Hannes Heide)

Am 28. Juli 1914 hat Kaiser Franz Josef in der Kaiservilla das „Manifest an meine Völker“ und die Kriegserklärung an Serbien unterzeichnet. 110 Jahre später ist auf Initiative von Europaabgeordneten Hannes Heide die international renommierte Ausstellung über Folgen und Veränderungen der politischen und gesellschaftlichen Ordnung ab 1918 in der Kulturhauptstadt Europas zu sehen. 

Eröffnung am Freitag, 19. Juli, um 18 Uhr

Die Ausstellung „After the Great War: A new Europe 1918-1923“  wird auf Initiative von Europaabgeordneten Hannes Heide (SP) ab Freitag, 19. Juli, bis Montag, 19. August, auf dem Bertha von Suttner-Platz vor der Nestroy Schule in Bad Ischl zu sehen sein. Die Texte sind in englischer und deutscher Sprache. „Es freut mich, dass die großartige Ausstellung, die letztes Jahr vor dem Europäischen Parlament in Brüssel viele Menschen ansprechen konnte, jetzt aus Anlass des 110. Jahrestags der Kriegserklärung in Bad Ischl zu sehen ist. Die Kulturhauptstadt Europas im Salzkammergut verdeutlicht, dass Bad Ischl ein Zentrum von europäischer Dimension war und ist,“ erklärt Heide.

Auf politische und gesellschaftliche Ordnung nach dem Krieg hinweisen

Die eindrucksvolle Schau wurde bereits auf vielen öffentlichen Plätzen in mehreren europäischen Hauptstädten sehr erfolgreich gezeigt. Die europäische Initiative „European Network Remembrance and Solidarity“ mit Sitz in Warschau will damit eindrücklich die Veränderungen der politischen und gesellschaftlichen Ordnung nach Ende des Ersten Weltkrieges und die entstandenen Herausforderungen, die Europa zum Teil bis heute beschäftigen, vermitteln.

Am Freitag, 19. Juli, wird um 18 Uhr die Ausstellung mit einem Gastreferat von Historiker und Autor Hannes Leidinger (einer der Träger des Kulturhauptstadt-Projekts „k.u.k. kritisch und kontrovers“ im Bad Ischler Kurpark) feierlich eröffnet. Der Ausstellungsort erinnert zudem an die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner, die sich gegen den Krieg eingesetzt hatte und vor 110 Jahren - noch vor Kriegsbeginn - verstarb. 


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