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WOLFGANGSEE. Anlässlich des Wolfgangjahres und der Verbindung des Heiligen Wolfgangs nach Regensburg, treten die Regensburger Domspatzen zweimal am Wolfgangsee auf.

Am 13. und 14. Juli treten die Regensburger Domspatzen am Wolfgangsee auf. (Foto: Michael Vogl)
Am 13. und 14. Juli treten die Regensburger Domspatzen am Wolfgangsee auf. (Foto: Michael Vogl)

Die Domspatzen gratulieren mit zwei Geburtstagskonzerten am Samstag, 13. Juli, um 20 Uhr in der Pfarrkirche in Strobl und am Sonntag, 14. Juli, um 11 Uhr in der Pfarrkirche in St. Gilgen auf.

Vor über 1000 Jahren, im Jahr 975, gründete Bischof Wolfgang eine eigene Domschule, die besonderen Wert auf die musikalische Ausbildung legte. Daraus sind die weltbekannten Regensburger Domspatzen entstanden - wahrscheinlich der älteste Knabenchor der Welt. 2024 jährt sich der Geburtstag des Heiligen Wolfgang zum 1.100sten Mal. Grund und Anlass für die Regensburger Domspatzen, ihrem Gründer in zwei Konzerten ihre Geburtstagsständchen am Wolfgangsee darzubringen.

Die Domspatzen

Die Tradition der Regensburger Domspatzen reicht bis ins Mittelalter zurück. Eine wechselvolle Geschichte folgte – etwa während des Dreißigjährigen Krieges, als der Chor unter der schwedischen Besatzungsarmee in evangelischen Gottesdiensten sang. Ein anderer „Knotenpunkt“ fällt in das Jahr 1810, als das Fürstentum Regensburg an das Königreich Bayern ging. Der einprägsame Name „Regensburger Domspatzen“ etablierte sich erst viel später – im Jahr 1910, nach der ersten Auslandsreise des Chores, die nach Prag führte, wo die deutschsprachige Presse das Wort von den „Domspatzen“ prägte. Damals stand der Chor unter der Ägide von Franz Xaver Engelhardt. Ihm folgten zwei Domkapellmeister, die dann über Jahrzehnte die Regensburger Domspatzen prägten und ihnen zu Weltruhm verhalfen: von 1924 bis 1963 Theobald Schrems, von 1964 bis 1994 der Papstbruder Georg Ratzinger.

Große Chormusik

Seit 1994 ist Roland Büchner Domkapellmeister und Leiter der Regensburger Domspatzen. Verstärkt hat er den Chor in seiner Amtszeit dem oratorischen Fach zugewendet. Neben der Gregorianik, den Kirchenliedern, Madrigalen und sonstigen A-cappella-Gesängen gehören nun ebenso die großen orchestralen Chorwerke à la Bach, Händel und Haydn zum festen Repertoire der Domspatzen – auch in Zusammenarbeit mit Originalklang-Ensembles wie dem Concerto Köln oder der Akademie für Alte Musik Berlin. Regensburger Chorkultur – zeitgemäß, zeitlos, erstklassig.

 

 

Tickets sind an der Abendkasse, in den Wolfgangsee-Tourismusbüros, den Pfarrbüros von St. Gilgen und Strobl und online unter ticketing.5schaetze.at erhältlich.

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