Konzerte im Salzkammergut erinnern an Johann Michael Schmalnauer
HALLSTATT/BAD ISCHL. Zwei Konzerte widmen sich dem Komponisten Johann Michael Schmalnauer (1771–1845): am Freitag, 23. Oktober, um 18.30 Uhr in der Katholischen Pfarr- und Wallfahrtskirche Hallstatt und am Samstag, 24. Oktober, um 19 Uhr in der Pfarrkirche Bad Ischl.

Die St. Florianer Sängerknaben unter der Leitung von Franz Farnberger und das Ensemble Ars Antiqua Austria musizieren unter der Gesamtleitung des Hallstätter Geigers Gunar Letzbor. Veranstalter sind die Marktgemeinde und die Pfarre Hallstatt, die Pfarre Bad Ischl sowie der Tourismusverband Salzkammergut. Sie wollen Johann M. Schmalnauers Musik an seinen früheren Wirkungsorten wieder stärker ins Bewusstsein rücken.
Salzbeamter und Komponist
Schmalnauer arbeitete hauptberuflich im Salzwesen und war zugleich ausgebildeter Musiker und Komponist. Seine Lebensstationen waren Hallstatt, Bad Ischl und Hallein. Er hinterließ eine Sammlung von mehr als 600 Tänzen aus dem Salzkammergut und komponierte geistliche Musik sowie Symphonien.
Gunar Letzbor bezeichnet ihn als den „Mozart des Salzkammerguts“. Über dessen musikalische Einflüsse sagt er: „Er hat viel von der Volksmusik seiner Heimat in die Wiener Klassik eingebaut.“
Christnacht-Messe aus dem Jahr 1800
Bei den Konzerten wird unter anderem Schmalnauers Christnacht-Messe aus dem Jahr 1800 erneut aufgeführt. Teile seines musikalischen Erbes sind im Salzkammergut bis heute erhalten geblieben: Lieder werden besonders in der Advent- und Weihnachtszeit in Kirchen und Wirtshäusern gesungen und über Generationen weitergegeben.
Karten im Vorverkauf
Karten kosten im Vorverkauf 34 Euro, an der Abendkasse 39 Euro. Sie sind online unter www.salzkammergut.at/veranstaltungen sowie in den Tourismusbüros, beim Bürgerservice im Marktgemeindeamt Hallstatt, im Katholischen Pfarrbüro Hallstatt und beim Seewirt - Zauner erhältlich.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden