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Trotz vorzeitigem RegioTram-Weiterbau wird Gmundner Rathausplatz erreichbar bleiben

Hans Promberger, 02.02.2016 12:45

GMUNDEN. Gemeinde- und Betreibervertreter präsentierten eine Übersicht über nächste StadtRegioTram-Bauetappe. Die möglichst problemlose Erreichbarkeit der Innenstadt steht dabei im Vordergrund.

Von 15. Februar bis 22. Juli werden die Arbeiten entlang der Theatergasse dauern.
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Nachdem noch die eisenbahnrechtliche Bewilligung ausständig ist, die für den Neubau der Traunbrücke nötig ist, wird ab 15. Februar die Bauphase vom Graben zum Rathausplatz vorgezogen. Dann gilt es für durchfahrende Auto- und Motorradfahrer großräumig auszuweichen. „Sämtliche Leitungen werden neu gelegt, neue Schächte angelegt. Die Gasleitung muss in Teilbereichen verlegt werden“, so Stadt-Baudirektor Peter Stadler. Zunächst arbeitet man sich vom Graben entlang der Theatergasse bis zur Kirchengasse vor. Ab Ostern kommt ein zweites Baufeld (rosa/lila Fläche auf Grafik rechts) hinzu. Die Arbeiten sollen am 22. Juli abgeschlossen sein.

Start der Arbeiten am Graben am 15. Februar

Die Arbeiten starten Mitte Februar mit der Errichtung eines Entlastungskanals am Graben. Ab dann ist die Durchfahrt durchs Ortszentrum über die Traunbrücke nicht mehr möglich. Wer am Rathausplatz parken will, kann jedoch über die Traunbrücke dorthin gelangen. Von Richtung Altmünster kommend, ist die Tiefgarage die letztmögliche Parkgelegenheit. Die Weiterfahrt über Graben und Bahnhofstraße ist zweispurig möglich (siehe Grafik rechts).

Da zeitgleich auch die Weiche auf Höhe des Café Baumgartner installiert wird, wird in diesem Bereich zeitweise eine Gegenverkehrsregelung eingerichtet. Für diese Arbeiten sind rund sechs Wochen vorgesehen.

„Für Einsatzfahrzeuge wird ein Korridor vom Café Baumgartner entlang der Esplanade zum Rathausplatz bis zur Kirchengasse geschaffen“, so die für Sicherheit zuständige Stadträtin Beate Enzmann (FP). Es gebe auch einen Baustellenkoordinator und einen Alarmplan bei etwaigem Hochwasser. „Die Parkplätze am Rathaus-, Schubert- und Museumplatz sowie beim „Hotel Schwan“ sind somit jederzeit erreichbar. Auch der Zugang zu Geschäften ist immer möglich“, sagt Mobilitäts-Stadtrat Wolfgang Sageder. Für die Fußgänger gibt es kaum Einschränkungen, an einer Lösung für Mopedfahrer wird noch gearbeitet. Die Bushaltestellen werden vom Rathausplatz in die Habertstraße verlegt.

Kleinere Haltestellen

Im Zuge der Arbeiten wird auch die Straßenoberfläche neu gestaltet. Dem unter anderem durch die Verzögerungen hervorgerufenen Anstieg der Baukosten muss Tribut gezollt werden, indem die ursprünglich größer geplanten Haltestellen am Rathausplatz nun deutlich reduziert werden.

Die Bauarbeiten haben kaum Einfluss auf die geplanten Veranstaltungen auf dem Rathausplatz (Wochenmarkt, Liebstatt-Sonntag, Open Air-Konzerte). „Wir werden eine lebendige Stadt bleiben, alle geplanten Events werden durchgeführt“, so Irene Schönleitner. Die Innenstadt-Stadträtin betont, dass für Anliegen und Fragen in der Bauphase immer Ansprechpartner zur Verfügung stehen werden: „Das Baubüro vor Ort ist wochentags von 7 bis 17 Uhr besetzt. Zudem kann man Auskünfte bei Bauamt und Wirtschaftsstelle einholen. Wir werden 14-tägige Baustellenbesuche machen und laufend auf Betroffene direkt zugehen.“

Fehlende Bescheide

Über die nächsten Bauphasen herrscht noch Unklarheit, denn noch fehlen Bescheide bzw. sind sie noch nicht rechtskräftig. „Während der wasserrechtliche Bescheid bereits Rechtsgültigkeit erlangt hat, liegt die eisenbahnrechtliche Bewilligung noch beim Verwaltungsgerichtshof. Wir erwarten eine Entscheidung bis Ende März“, sagt Stadtamtsdirektor Heimo Pseiner. Der straßenrechtliche Bescheid liegt vor, allerdings gibt es eine vierwöchige Einspruchsfrist. Bezüglich Naturschutz rechnet man mit einer Entscheidung in den nächsten Tagen. Falls der eisenbahnrechtliche Bescheid negativ ausfallen würde, dürfe man trotzdem ein Jahr lang weiterbauen, so Pseiner.


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