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GMUNDEN/VORCHDORF. Seit Montag ist mit der sogenannten TramLink V3 das laut Betreiberfirma Stern & Hafferl aktuell modernste Straßenbahnfahrzeug Europas zwischen Gmunden und Vorchdorf unterwegs.

Vorbote der Durchbindung von Straßenbahn und Traunseebahn: Eine der neuen Garnituren, die als StadtRegioTram verkehren wird. Foto: Stern & Hafferl

Die drei neuen Garnituren lösten damit die bisherigen von den Innsbrucker Verkehrsbetrieben geliehenen Fahrzeuge ab, die in die Tiroler Landeshauptstadt zurückkehren werden. Die Tram bietet 75 Sitzplätze und zwei Multifunktionsbereiche für Rollstühle, Kinderwägen und Fahrräder. Gummigefederte Räder und ein umfangreiches Dämmsystem verringern Geräusche und Vibrationen. Die neuen Fahrzeuge mit 100 Prozent-Niederflurtechnik erfüllen auch alle Anforderungen für eine barrierefreie Nutzung. „Mit den neuen Fahrzeugen beginnt für die Traunseebahn eine neue Ära. Sie sind Vorbote für die Verbindung mit der Gmundner Straßenbahn. Ein wichtiger Schritt, damit auch Regionalbahnen für Bahnreisende noch attraktiver gemacht werden und deren Zukunft für die nächsten Generationen gesichert ist“, so Jochen Döderlein, Vorstand der Lokalbahn Gmunden-Vorchdorf AG. Insgesamt werden elf Fahrzeuge angeschafft, acht davon kommen nach der Durchbindung bis zum Bahnhof Gmunden auf der StadtRegioTram-Linie Gmunden-Vorchdorf zum Einsatz. „Bevor die neuen Garnituren auch auf der Linie der Gmundner Straßenbahn zum Einsatz kommen, müssen vorher aber die Durchbindungsarbeiten abgeschlossen sein“, betont Stern & Hafferl Verkehr-Geschäftsführer Günter Neumann.

Erster Unfall nach wenigen Betriebsstunden

Nur einen halben Tag nachdem er offiziell in Dienst gestellt wurde, kollidierte einer der neuen Regiotram-Triebwägen mit einem Pkw: Eine 32-jährige Vorchdorferin dürfte die aus Gmunden kommende Regiotram-Garnitur übersehen haben, als sie mit ihrem Auto einen unbeschrankten, durch eine Stopptafel abgesicherten Eisenbahnübergang, überquerte. Der 36-jährige Lokführer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern, die Pkw-Lenkerin wurde mit ihrem Pkw in einen Zaun eines angrenzenden Firmenobjektes geschleudert und dabei leicht verletzt. Die Insassen der Lokalbahn sowie der Lokführer wurden nicht verletzt. Am Pkw entstand Totalschaden, der neue Triebwagen muss ebenfalls repariert werden.


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