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Tips-Zeitreise KW 21 – Jahr 2013: Abschied von den alten Grünberg-Gondeln

Daniela Toth, 24.05.2016 09:12

GMUNDEN. Ein richtiges „Griß“ gab es vor drei Jahren um die Gondeln der alten Grünbergseilbahn. Tips war bei der Versteigerung der letzten 17 Gondeln live dabei. Fast zeitgleich mit der Versteigerung fand übrigens der offizielle Spatenstich für den Bau der neuen Grünberg-Pendelbahn statt, die im Jahr darauf den Betrieb aufnehmen sollte.

Tips-Bericht aus dem Jahr 2013
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Die Pläne der hoffnungsvollen künftigen Gondel-Besitzer waren vielfältig: vom Telefonhüttchen bis zum Gartenhaus für die Kinder. Dass sich nicht alle würden erfüllen können, zeigte sich rasch: 80 Bieter - 62 steigerten live mit, 18 hatten Online-Gebote abgegeben - wollten gern eine der 17 Gondeln mit nach Hause nehmen. Bei manchen war auch die Gondelnummer wichtig: Luise Weiß aus dem Oberbayrischen Flintsbach etwa reiste eigens nach Gmunden an, um eine Gondel für die familieneigene Seilerei zu erstehen: „Am besten die Nummern 8 oder 18, das sind meine Glückszahlen“, so Weiß. Für die 18 interessierte sich aber auch ein anderer Bieter: Er sollte für einen Freund jene Gondel ersteigern, in der ihm seine Frau das Ja-Wort gegeben hatte.

Entsprechend groß war dann auch die Spannung unter den rund 200 Bietern und Schaulustigen, als Auktionator Manfred Humer mit der Versteigerung begann. Schnell wurde klar: Der Ausrufungspreis von 100 Euro war alleine durch die Online-Gebote für fast alle Gonden bereits auf 1100 Euro angestiegen - was die Bieter jedoch nicht abhielt. Die Höchstgebote lagen schließlich bei 1200 bis 1600 Euro pro Stück. Besonders fleißig steigerte Alexander Szadeczky mit: Der Wiener erhielt den Zuschlag für sieben Gondeln - darunter auch die nostalgische „Hochzeitsgondel“ Nummer 18. Sie schmückten anschließend Szadeckys (damals neue, mittlerweile jedoch wieder geschlossene) Strandbar „Dock M“ in Mörbisch.

Auch ein zwölfjähriger Amstettner - óffenbar ein großer Fan der Grünbergseilbahn - war bei der Auktion erfolgreich. Obwohl sein Vater eigentlich nicht so viel ausgeben hatte wollen, ließ er sich doch erweichen und lud das gute Stück gleich auf den mitgebrachten Anhänger. Einige der Gondeln blieben jedoch auch in der Region: ewa jene, die das Kirchhamer Unternehmen Traunsteinsport und die Gmundnerberghaus-Wirtin Barbara Kaltenbrunner ersteigerten. Ein Jahr nach der Versteigerung hat Tips übrigens einige der stolzen Gondelbesitzer besucht - und nachgeschaut, was daraus geworden ist (zum Bericht: „Zu Besuch bei den „alten“ Gondeln: Deko, Baumhaus und Mini-Gaststube“). 


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