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GMUNDEN. Mit halbstündlichen Reinigungsarbeiten wollte die Stadtgemeinde eine Gruppe häufig alkoholisierter und pöbelnder Personen dazu bewegen, von der Esplanade in den Park der evangelischen Kirche zu übersiedeln. Nun konnte auf die Maßnahme verzichtet werden.

Der „Kärcher-Einsatz“ (zum Tips-Bericht)war als letzte Maßnahme gedacht, nachdem lange Bemühungen eines Streetworkers nicht gefruchtet hatten. Immer wieder war es in den letzten Monaten zu Beschwerden über die Gruppe Alkoholkranker gekommen, die sich auf der Bank zwischen Spar und Traunsee aufhielten und durch lautes Schreien, Raufhändel untereinander und aggressives Verhalten gegenüber Passanten für Ärger sorgten.

Nun entschieden sich die Betroffenen selbst, den Standort zu wechseln. „Sie sind vorerst abgewandert. Wir sind froh, dass das so ausgegangen ist“, so Vizebürgermeisterin Beate Enzmann (FP) Die Polizei werde die Situation weiter beobachten. „Wir sind sehr froh, dass die evangelische Kirche uns hier unterstützt. Sie haben zugesagt, dass sie sich auch aktiv um die Leute kümmern werden“, so Enzmann weiter.


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