Künstler würdigen Initiative von Gmundner Kunstliebhaber
Gmunden. Vor über zehn Jahren legte Heinrich Torggler mit der Eröffnung des Teehauses „Adagio“ den Grundstein zum jetzigen künstlerischen Pflaster in der Traungasse. Er wollte damit einen Ort der Philosophie, der Kunst, der Gespräche und des „Zeit-Loslassens“ schaffen.

Torgglers Motivation beruht auf der Idee der Permakultur: „Wie im Garten muss man zuerst den Humus bereiten und Saatgut ausbringen, bevor man an Ernte denken kann.“
Nachdenk-Oasen mitten in Gmunden
Sechs Jahre nach dem Start des „Adagio“ als Rückzugsort für kontemplative Zeitgenossen und Nachdenker verwirklichte Torggler im Sommer 2012 mit dem „SchauRaumEck“ in der Traungasse 8 seine Vision der offenen Kunst und schuf einen Ausstellungsort für verschiedenste Kunstformen – von Keramik, Skulptur, Malerei, Graphik, Fotographie bis hin zu Installationen und Videokunst. Der SchauRaum in dem stimmungsvollen Gewölbe fungiert dabei als „betretbare Vitrine“. Die Kunstbetrachtung erfolgt ungestört, ohne Aufsicht und ist frei zugänglich. Die Ausstellungen wechseln monatsweise und werden ab 2017 gemeinsam mit dem Kunstforum Salzkammergut betreut.
Künstler-Hommage zum 70er
Aus Anlass des runden Geburtstages von Heinrich Torggler wird es im Dezember 2016 und Jänner 2017 eine besondere Ausstellung geben: 16 Künstler zeigen ihr Bild von, für und über Heinrich Torggler. Die Eröffnungsmatinee findet am Sonntag, 4. Dezember um 11 Uhr im „SchauRaumEck“ statt. Danach ist die Ausstellung täglich zu den üblichen Geschäftszeiten frei zugänglich.


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