Lauffen und St. Konrad als positive „Ausreißer“
BEZIRK GMUNDEN. In 21 der 28 katholischen Pfarren im Bezirk stehen die neuen Pfarrgemeinderäte bereits fest (Stand zu Redaktionsschluss). Nach diesem Stand liegt der Anteil der Frauen bei 52,7 Prozent, jener der Männer bei 47,3 Prozent.

Dass noch nicht aus allen Pfarren Ergebnisse vorliegen, liegt an einem der drei möglichen Wahlmodelle: Beim „Urwahl“-Modell gibt es auf dem Stimmzettel keine Kandidatenliste, sondern die Wähler sind dazu aufgefordert, Personen ihrer Wahl anzuführen. Diese Personen müssen nach der Wahl noch befragt werden, ob sie die Wahl annehmen. Entsprechend kann es bis zum endgültigen Ergebnis noch einige Zeit dauern, so Michael Kraml, der Leiter des Kommunikationsbüros der Diözese Linz.
In jenen Pfarren des Bezirks, die ihre Ergebnisse bereits übermittelt haben, wurden 6.468 Stimmen abgegeben. Das bedeutet bei 44.507 Wahlberechtigten eine Wahlbeteiligung von 14,5 Prozent. Zieht man als Vergleichszahl jene der durchschnittlichen Gottesdienstbesucher heran, liegt die Wahlbeteiligung bei 95,1 Prozent. Gmunden liegt damit etwas unter den Durchschnittswerten für ganz OÖ – wobei bis Ende der Auszählung hier noch Veränderungen möglich sind.
Besonders „wahlfreudige“ Pfarren
Als Ausreißer in der Statistik sind übrigens die Pfarren St. Konrad und Laufen, wo die Wahlbeteiligung deutlich über dem OÖ-Schnitt von 21,6 Prozent lag: In St. Konrad gaben 48,2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab und in Lauffen 42, 6Prozent.


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